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Argeo Bämayr
Psychische Gewalt im Berufs- und Privatleben – Ursache des Anstiegs von Arbeitsunfähigkeit und Frühberentung aufgrund psychischer Erkrankungen

CoverGebunden, 107 Seiten, 14 Tabellen, ISBN 978-3-86515-075-2. Bochum: Europäischer Universitätsverlag 2018. € 19.– / Preis in sFr / sofort lieferbar In den Warenkorboder Bestellung mit Formular
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Über demoralisierende und krank machende strukturelle und personalisierte psychische Gewalt, ihre Formen, ihre Verschleierung in medizinischer Diagnostik und notwendige Veränderungen im Diagnosenkatalog ICD-10. Originalausgabe

Original-Verlagsinfo

Wer sich als Betroffener fragt, warum er in unserem Gesellschafts- und Wirtschaftssystem psychisch krank, arbeitsunfähig und berufsunfähig geworden ist, wird in diesem Buch mehr dazu erfahren!

Wer sich als noch nicht Betroffener fragt, ob ihm dasselbe Schicksal droht, findet Hinweise auf typische Gefährdungen!

Wer sich als Therapeut fragt, warum immer mehr Menschen psychisch krank werden und allen therapeutischen Bemühungen nur erschwert zugänglich sind, findet Erklärungen!

Wer sich als Führungskraft in Politik und Wirtschaft fragt, warum Krankenstand und Frühberentungen wegen psychischer Erkrankungen kontinuierlich zunehmen und dadurch zur Kostensteigerung im Sozialsystem erheblich beitragen, kann mit Hilfe dieses Buchs Lösungen finden und richtige Weichen stellen!

All diejenigen, die sich fragen, warum psychische Erkrankungen ansteigen, werden anhand der Lektüre dieses Buches feststellen, dass in Deutschland die psychische Gewalt noch nicht als deren Ursache erkannt worden ist!

Über den Autor

Bis 2008 niedergelassener Nervenarzt und Psychotherapeut in Coburg mit der Schwerpunktbehandlung von Mobbing-Opfern

Weitere Bücher von Bämayr im Antipsychiatrieversand: Das Mobbingsyndrom – Diagnostik, Therapie und Begutachtung im Kontext zur in Deutschland ubiquitär praktizierten psychischen Gewalt · Das psychiatrische Gutachten – Eine subjektive unwissenschaftliche Werteinschätzung auf dem Prüfstand der Menschenrechte

Pressestimme

Argeo Bämayr arbeitete bis 2008 als niedergelassener Nervenarzt und Psychotherapeut in Coburg mit der Schwerpunktbehandlung von Mobbing-Opfern, jetzt ist er im Ruhestand und kann sich offenbar voll dem Verfassen von Büchern widmen. Aus seiner Erfahrung plus wissenschaftlicher Einsicht kommt er nun zum Ergebnis, dass die immer rigoroser durchgesetzte psychische Gewalt in unserer Gesellschaft ursächlich für den Anstieg von Arbeitsunfähigkeit und vorzeitigen Berentungen ist. Als psychische Gewalt versteht Bämayr – in Anlehnung an die Dublin-Studie der europäischen Stiftung zur Verbesserung der Lebens- und Arbeitsbedingungen – die absichtliche Anwendung von Macht gegen andere, aus der eine Schädigung in der körperlichen, geistigen, seelischen, moralischen oder sozialen Entwicklung resultieren kann.

Seine Aussagen belegt der Autor mit Fakten. Psychiatrische Diagnostik (z.B. Kategorie F43 des ICD-10 "Reaktionen auf schwere Belastungen und Anpassungsstörungen") greife viel zu kurz, da sie die Relevanz der Gewaltproblematik für die Entstehung der vielfältigen körperlichen, zentralnervösen und psychischen Symptomen der Patientinnen und Patienten nicht erkennen könne. Bämayr nennt die Ursachen beim Namen: unüberschaubare Überreglementierung, damit einhergehende Bevormundung, strikte Unterordnung im Arbeitsleben, Klima der Kälte, Unsicherheit und Angst. All das mache die Menschen krank, speziell diejenigen ohne Vermögen. Detailliert listet er strukturelle Gewaltelemente in staatlichen Funktionsbereichen auf, im Arbeitsleben und im medizinischen Bereich (unter den auch Ärzte und medizinisches Personal leiden bzw. wodurch sich diese zu unethischem Verhalten gezwungen sehen). Krankengeldfallmanager, psychiatrisch/psychologische Zwangsbegutachtungen, Mobbing in all seinen Varianten, häusliche Gewalt, unbrauchbare Diagnostik.... das sind die Themen, mit denen sich der Autor kenntnisreich und detailliert auseinandersetzt.

Mit neuen Diagnosen wie "Mobbingsyndrom" oder "Häusliches Gewaltsyndrom" deutet er Lösungswege an, wie die Folgen zunehmender psychischer Gewalt wenigstens korrekt diagnostiziert werden könnten. Für eine Neuauflage wäre wünschenswert, dass er den aufgelisteten, dem Deutschen Institut für Medizinische Dokumentation und Information (DIMDI) vorgeschlagenen neuen Diagnosen noch F43.33 "Psychiatrisches Gewaltsyndrom" hinzufügt. Ebenso, dass er die Verbindung gestiegener Arbeitsunfähigkeit und vorzeitiger Berentungen sowie ständig steigender Sozialausgaben mit der chronifizierenden Wirkung von Antidepressiva und Neuroleptika, Toleranzbildung und Behandlungsresistenz überprüft. Dank seiner überzeugenden und mit Fakten arbeitenden Arbeitsweise, die auch dem vorliegenden Buch zugrunde liegt, wäre Argeo Bämayr mit Sicherheit ein hervorragender Verfasser und Begründer einer solchen gerade für Psychiatriebetroffene wichtigen Diagnose.

Peter Lehmann, FAPI-Nachrichten