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Argeo Bämayr
Das psychiatrische Gutachten – Eine subjektive unwissenschaftliche Werteinschätzung auf dem Prüfstand der Menschenrechte

CoverGebunden, 406 Seiten, 12 Tabellen, ISBN 978-3-86515-240-4. Bochum: Europäischer Universitätsverlag 2016. € 39.– / Preis in sFr / sofort lieferbar In den Warenkorb  [oder Bestellung mit Formular – Best.Nr. 959]
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Buch über die überhand nehmenden psychiatrischen Gutachten, ihre Unwissenschaftlichkeit, ihre schwammige Rechtsgrundlage, ihren Zweck (in der Regel Ablehnung von Leistungen), über die sozialen, gesundheitlichen und psychischen Folgen des »Seelenstriptease« und über Möglichkeiten der Gegenwehr. Originalausgabe

Original-Verlagsinfo

Millionenfach entscheiden psychiatrische und psychologische Gutachten über die medizinische und wirtschaftliche Versorgung bei Arbeitsunfähigkeit, Frührente, Rehabilitation, Behinderung, Pflege, Arbeitslosigkeit, Betreuung, Sorgerecht, gerichtliche Unterbringung usw.

Die Vorgehensweise dieser zunehmenden und ausufernden Begutachtungen weden umfassend aufgedeckt und kritisch beleuchtet. Da die Psychiatrie keine exakte Wissenschaft ist, können Gutachter nur ihre subjektive Werteinschätzung für anstehende Entscheidungen beisteuern. Als pseudowissenschaftliche Beweise sind folglich alle psychiatrischen Gutachten weder objektivierbar noch wissenschaftlich überprüfbar.

Über eine grundsätzlich zulässige Ablehnung psychiatrischer Begutachtungen erfolgt keine Aufklärung. Statt dessen wird auf dubiose Mitwirkungspflichten verwiesen und mit nachteiligen Folgen gedroht. Ein hierdurch erzwungener Seelenstriptease endet leicht in einer Traumatisierung.

In diesem Buch werden vielfache Verletzungen der Menschenrechte mit ihren demütigenden Auswirkungen analysiert und praktikable Alternativen vorgestellt. Gleichzeitig beinhaltet es einen Ratgeber für Betroffene zur Abwehr dieser entwürdigenden Verfahren, die seit 1992 in Deutschland über 50-millionenfach angewandt wurden.

Über den Autor

Bis 2008 niedergelassener Nervenarzt und Psychotherapeut in Coburg mit der Schwerpunktbehandlung von Mobbing-Opfern

Weitere Bücher von Bämayr im Antipsychiatrieversand: Psychische Gewalt im Berufs- und Privatleben – Ursache des Anstiegs von Arbeitsunfähigkeit und Frühberentung aufgrund psychischer Erkrankungen · Das Mobbingsyndrom – Diagnostik, Therapie und Begutachtung im Kontext zur in Deutschland ubiquitär praktizierten psychischen Gewalt

Pressestimme

Argeo Bämayr arbeitete bis 2008 als niedergelassener Nervenarzt und Psychotherapeut in Coburg. Jetzt ist er im Ruhestand und kann sich voll dem Verfassen wissenschaftlicher Bücher widmen. »Das psychiatrische Gutachten« ist das Ergebnis seiner langjährigen Erfahrungen als Arzt, der offenbar voll auf Seiten seiner Patientinnen und Patienten steht. Psychiatrische Gutachten (über medizinische und wirtschaftliche Versorgung bei Arbeitsunfähigkeit, Frührente, Rehabilitation, Behinderung, Pflege, Arbeitslosigkeit, Betreuung, Sorgerecht, gerichtliche Unterbringung usw.), die seit Jahrzehnten in allen Lebensbereichen massiv überhand nehmen, seien durch und durch subjektiv geprägt, unwissenschaftlich und spekulativ, letztlich nur an den Interessen von Krankenkassen und sonstigen Leistungserbringern orientiert. Und diese hätten hauptsächlich ein Ziel: sich vor fälligen Leistungen zu drücken. Mustergültig und anhand von Beispielen zeigt Bämayr, mit welch perfiden Methoden und aufgrund welch schwammiger Rechtslage die Betroffenen genötigt werden, »freiwillig« ihre Zustimmung zur Begutachtung zu geben, wie die Gutachter sich das Vertrauen der Begutachteten erschleichen und welche gesundheitlichen, psychischen und sozialen Folgen der »Seelenstriptease« mit sich bringen kann. Bämayrs Resümee: Bei Eintritt des Versicherungsfalls werde jeder Versicherungsnehmer grundsätzlich zum Gegner der Versicherungsgesellschaft (oder anderer Leistungserbringer): »Jeder von einer Versicherungsgesellschaft beauftragte psychiatrische Gutachter dient dabei primär nicht dem psychisch Kranken, sondern vorrangig seinem Auftraggeber.« Einzig der engagierte behandelnde Arzt oder Psychotherapeut sei in der Lage, ein korrektes Gutachten zu erstellen. Zuletzt zeigt Bämayr, wie man sich als Betroffene/r gegen die willkürliche und intensive Datenabsaugung durch psychiatrische Gutachter wehren könne. Er hat ein Musterschreiben an den Gutachter entworfen – mit der Einforderung von schriftlichen Informationen zu Risiken der Begutachtung, zu Informationen über den Auftraggeber, zur Qualifikation des Gutachters, zur Rechtsgrundlage der Begutachtung und zur eventuellen Begründung von Einwänden gegen eine als Schutz mitgebrachte Begleitperson. Fazit: Ein längst überfälliges Buch, hoch empfehlenswert für alle, die sich mit psychiatrischer Begutachtung herumschlagen müssen, egal ob Betroffene, Ärzte, Therapeuten oder Angehörige. (Peter Lehmann, FAPI-Nachrichten)