Dorothea Buck
Ermutigungen. Ausgewählte Schriften

CoverKartoniert, 237 Seiten, 1 Faksimile, 14,8 x 21 cm, ISBN 978-3-926049-32-2 (Neumünster: Paranus Verlag) / ISBN 978-3-926049-63-6 (Norderstedt: Anne Fischer Verlag) 2012. € 19.95 / Preis in sFr / sofort lieferbar oder Bestellung mit Formular

Autorin | Inhalt | Leseprobe | Kommentar | Liefer- & Zahlungsbedingungen inkl. Widerrufsrecht
Das Buch der Autorin von Auf der Spur des Morgensterns – Psychose als Selbstfindung dokumentiert ihren Einsatz für die Menschenwürde und die Arbeit an der Sinnfindung ihres Psychose-Erlebens in Vorträgen und Aufsätzen u.v.m. Überarbeitete und um Beiträge aus den letzten zehn Jahren erweiterte Neuausgabe ihres Buches Lasst euch nicht entmutigen von 2002. Herausgegeben von Anne Fischer-Buck und Hartwig Hansen, Einleitung von Hartwig Hansen und Fritz Bremer, Nachwort von Anne Fischer-Buck (als Angehörige)

Original-Verlagsinfo

Dieses Buch erscheint in Kooperation mit dem Anne Fischer Verlag, Norderstedt. Was Dorothea Buck durch ihren bahnbrechenden Lebensbericht Auf der Spur des Morgensterns – Psychose als Selbstfindung und ihr langjähriges Engagement für die Interessen von psychoseerfahrenen Menschen in Deutschland und Europa in Bewegung gesetzt hat, ist einzigartig in der Psychiatriegeschichte der letzten Jahrzehnte.

Es gibt wohl wenige Menschen, die wegen ihrer kämpferischen Gradlinigkeit so anerkannt und verehrt werden wie die beständige Mahnerin, die sich auch heute noch im hohen Alter als Jahrhundert-Zeugin immer wieder kritisch und ermutigend zu Wort meldet.

So gibt es tatsächlich keinen besseren Buchtitel für ihre jetzt erscheinenden gesammelten Aufsätze, Vorträge und Briefe aus den letzten vierzig Jahren als den, wofür Dorothea Buck mit ihrem Lebenswerk steht: Ermutigungen. In ihrem Nachwort bekräftigt Anne Fischer-Buck als jüngere Schwester eine solche Zuversicht und zeigt, welche gesellschaftliche Unterstützung auch die Angehörigen brauchen.

Dorothea Buck

Über die Autorin

Die Bildhauerin Dorothea Buck, Jg. 1917, war, nach freier künstlerischer Tätigkeit, von 1969 bis 1982 Lehrerin für Kunst und Werken an der Fachschule für Sozialpädagogik I in Hamburg. Zwischen 1936 und 1959 erlebte sie fünf schizophrene Schübe. In ihrem ersten Schub wurde sie in den v.Bodelschwinghschen Anstalten in Bethel zwangssterilisiert. Dorothea Buck war und ist maßgeblich in der Bewegung der Psychiatrie-Erfahrenen aktiv, die sich Ende der 1980er Jahre zu formieren begann. Sie ist die Ehrenvorsitzende des 1992 auch von ihr mitgegründeten Bundesverbands Psychiatrie-Erfahrener. Zusammen mit Thomas Bock gründete sie 1989 das erste Psychose-Seminar in Hamburg und warb auf vielen Lesereisen im In- und Ausland für die Idee des Trialogs zwischen Betroffenen, Angehörigen und in der Psychiatrie Tätigen. Ihr bahnbrechender Erlebnisbericht Auf der Spur des Morgensterns – Psychose als Selbstfindung erschien – von Hans Krieger herausgegeben – erstmals 1990 unter ihrem Pseudonym Sophie Zerchin, ein Anagramm aus Schizophrenie. Viele Beiträge in Anthologien und Vorträge. Seit 1997 Trägerin des Bundesverdienstkreuzes erster Klasse.

Weitere Bücher von und mit Dorothea Buck-Zerchin im Antipsychiatrieversand:

Inhalt

Zur Einführung ... 8

Dorothea Buck zum 95. Geburtstag ... 11

„Ich habe mir meinen ganzen Zorn von der Seele getippt.“ Dorothea Bucks Tragödie der „"Euthanasie". Von Achim Tischer (2000) ... 12

Schizophrene Erfahrungen (1988) ... 45

Antrag auf einen „Arbeitskreis für mehr Mitbestimmung Betroffener in der Psychiatrie“ an das Bundesgesundheitsministerium (1988) ... 48

Antwort des Ministeriums ... 80

Briefe von Prof. Luc Ciompi (1989) und Prof. Gerhard Langer (1991) ... 85/86

SelbstvVerständnis einer Psychose (1991) ... 88

Akribie und Akribi-e – Psychose als Selbstheilungsversuch (1992) ... 103

Angst und Psychose (1994) ... 112

"Eine Psychose ist wohl die einzige Lösung, wenn die Welt zu hart und unverständig ist."“ (1995) ... 119

Kreativität und Solidarität gegen Arbeitslosigkeit (1995) ... 127

Theologen als Leiter, Kirchen als Träger von Psychiatrien und Heimen. Was erwarten Psychiatrie-Erfahrene von der Theologie? (1996) ... 131

Soteria – Eine Alternative zum entmutigenden medizinischen Krankheitskonzept (1999) ... 144

SELBSTHILFE – großgeschrieben (2001) ... 149

Verstehen statt bekämpfen – Zum religiösen Erleben in der Psychose (2003) ... 160

Der trialogische Erfahrungsaustausch – Unsere Antwort auf die gesprächslose Psychiatrie, die zu den Ausrottungsmaßnahmen von 1933-45 (2004) ... 169

"Gemeinsam sind wir stark"“ - Ein Interview mit Dorothea Buck (2005) ... 176

Auf der Spur des Eigensinns - der eigene Sinn von Psychosen. Ein Gespräch mit Thomas Bock (2006) ... 187

Für die Opfer der "Euthanasie" und Zwangssterilisation im Nationalsozialismus (2008) ... 198

Psychosen verstehen (2009) ... 207

"Ich verstehe die Psychose als Aufbruch des eigenen Unbewussten ins Bewusstsein" - Grußwort zum 40. Geburtstag der DGSP (2010) ... 209

Psychiatrie im Nationalsozialismus - Erinnerung und Verantwortung. Auszüge aus der Rede von Prof. Frank Schneider (DGPPN) ... 212

Antwort an Prof. Frank Schneider (2011) ... 216

Brief an Peter Kanzler von der ApothekenUmschau (2011) ... 218

Sinnsuche und Selbstfindung als Angehörige . Nachwort von Anne Fischer-Buck (2012)... 222

Die Dorothea Buck Stiftung und weitere Informationen ... 236/237

Leseprobe aus "Schizophrene Erfahrungen":

... Nach meiner eigenen Erfahrung und meinen Gesprächen mit anderen Betroffenen fühlt man sich während des Schubes nicht gespalten, sondern ergriffen von Eingebungen und Visionen, von sonst nicht gespürten Sinnzusammenhängen, von einem aufgebrochenen Instinkt. Solange man selbst nicht weiß, dass in der Schizophrenie Inhalte des eigenen Unbewussten in das Bewusstsein einbrechen, glaubt man sie als von außen eingegeben, fühlt sich beeinflusst. Das Wort Eingebung zeigt, dass auch der Normale sie nicht aus sich selbst kommend erlebt. (...)

Von da an, mit dem Makel der Geisteskrankheit gezeichnet, wird das Unmögliche vom Schizophrenen verlangt: seine für ihn wichtigen Psychoseerfahrungen, seine eigene Geschichte als nur krank und sinnlos von sich selbst abzuspalten. Sein Erleben wird oft nur und auch unter Zwang medikamentös verdrängt. Neue Schübe als Ausgleich seiner inneren Isolierung als geistes- oder heute psychisch krank werden notwendig. Denn wer kann seine eigene Seele, das, was er als Mensch ist, als krank entwerten? Tut er's, spaltet er als wertlos oder nur als unverständlich von sich selber ab, was, in seinem Sinn verstanden, die Entwicklung fördern kann, wird er zutiefst verunsichert bleiben und chronisch krank werden können. Darum scheint mir wichtig:

  • zu verstehen, dass unsere Psychoseerfahrungen aus derselben Quelle der Nachtträume, aus unserem eigenen Unbewussten aufbrechen, um sie nicht als von außen eingegeben und sich beeinflusst zu glauben,

  • und sich ihren Sinn wie beim Traum zu bewahren (nur manches Unsinnige nicht).

Diese Hilfe eines gemeinsam erarbeiteten Schizophrenie- und Selbstverständnisses müsste in Kliniken und Anstalten gegeben werden. Das sollten auch die Angehörigen verlangen. Ebenso wie der körperlich Kranke hat auch der seelisch Betroffene ein Recht auf Heilung, die nicht durch eine nur medikamentöse Symptomverdrängung erreicht werden kann, weil man verstehen muss, was man erlebt.

Kommentar von Antonia Raab zu "Lasst euch nicht entmutigen"

Zur Autorin: Die Bildhauerin Dorothea S. Buck-Zerchin, geb. 1917 in Naumburg a. d. Saale, erlebte zwischen 1936 und 1959 fünf schizophrene Schübe. In ihrem ersten Schub 1936 wurde sie in den v.Bodelschwinghschen Anstalten in Bethel während des NS-Regimes zwangssterilisiert. 1989 gründete sie zusammen mit Thomas Bock an der Psychiatrie der Hamburger Universitätsklinik das erste Psychoseseminar, einen Trialog zwischen Psychoseerfahrenen, Angehörigen und Profis. Unter anderem war sie auch Gründungs- und Vorstandsmitglied des Bundesverbandes Psychiatrie-Erfahrener e.V. (BPE). Als Psychose-Erfahrene warb sie bei Buchlesungen, Fachkongressen, bei Veranstaltungen sozialpsychiatrischer Einrichtungen und in den Medien für ein neues inhaltliches Verstehen der Psychosen. Ihr Einfluss auf die Psychiatrie entstand vor allem durch ihre Biographie: Auf der Spur des Morgensterns – Psychose als Selbstfindung (1990), in der sie ihr gewonnenes Verständnis der erlebten Psychose und das Einbeziehen dieser Erfahrung ins normale Leben beschreibt. Nach freier künstlerischer Tätigkeit war Dorothea von 1969 bis 1982 Lehrerin für Kunst und Werken an der Fachschule für Sozialpädagogik I in Hamburg.

Dorotheas Buch »LASST EUCH NICHT ENTMUTIGEN« fängt an mit einem selbstgeschriebenen Theaterstück über die Verbrechen der Nazi-Psychiatrie. In welchem sie das Publikum darüber aufklärt, wie weit über Hunderttausend psychisch Kranker und Behinderter Menschen in der Nazizeit Opfer der damaligen »Euthanasie« wurden. Weit über Hunderttausend wurden unter dem Namen »Euthanasie« (heute ein Wort, das soviel wie humane Sterbehilfe bedeutet) vergast, mit Überdosen weggespritzt oder ausgehungert bis zum Tode. Dorothea selbst wurde damals zwangssterilisiert. Trotzdem dass Dorothea immer wieder auf die schrecklichen Ereignisse der Nazizeit zurückkommt, handelt das Buch doch hauptsächlich von ihrem persönlichen Psychose-Verständnis und ihren Verbesserungsvorschlägen für die heutige Psychiatrie.

Ihr zweites Kapitel handelt über die Anthropologische Psychiatrie (Anthropos = Mensch). Das Psychoseerleben verstehen und integrieren statt bekämpfen– Heilung statt Symptomverdrängung. Sie schreibt: »«Selbstbesinnung gründet auf der Selbsterfahrung des Menschen. ......, dass eine verstandene und ins normale Leben integrierte Psychose neue Psychosen unnötig macht und das Leben bereichert.» Auch macht sie den Vorschlag spielerisch mit Psychoseerfahrungen umzugehen. »Wenn eine psychotische Vorstellung sich verfestigt, dann hat es wahrscheinlich am Ausleben in der Phantasie gefehlt. Der Psychiater müsste zu solchen spielerischen Phantasien anregen, statt sie zu bekämpfen. Dieses Spielen mit den psychotischen Vorstellungen, die aus dem Unbewussten aufgebrochen sind, könnte wichtig und hilfreich sein.

Man lässt sich auf sie ein, lernt sie genauer kennen und geht mit ihnen um.« Sie schreibt, dass Psychosen oft von symbolhaften Wirklichkeiten geprägt sind, die ein verändertes Weltgefühl sonst nicht gespürter Sinnzusammenhänge beinhalten. Später schreibt sie dazu: »Das kann dazu führen, nicht sich auf das Ganze, sondern das Ganze auf sich bezogen zu erleben. Mit dem Gefühl der Angst erlebt, kann das als persönliche Bedrohung erfahren werden und zu Verfolgungsideen führen.« Sie beschreibt, dass durch zu hohe Dosierungen von Psychopharmaka– den Betroffenen der Sinn ihrer seelischen Erfahrung in der Psychose beraubt und damit ihre Entwicklungs- und Reifungsmöglichkeit durch die Psychose verhindert wird– und dass durch dieses »medizinische Krankheitsmodell« die Selbstheilungskräfte blockiert und die Betroffenen, durch das in der Psychiatrie gängige Behandlungskonzept (Pillen statt Gespräche! Pillen statt Therapie!), ent- statt ermutigt werden. Was ihr zum Psychose- und Selbstverständnis half:

  • dass in der Psychose Inhalte unseres eigenen Unbewussten ins Bewusstsein einbrechen
  • dass die psychotischen Vorstellungen an die Stelle ihrer Nachträume getreten waren
  • dass die Psychose als Aufbruch des eigenen Unbewussten, um eine vorausgegangene Lebenskrise zu lösen, die wir mit unseren bewussten Kräften nicht lösen konnten, verstanden werden kann - das Ich-Bewusstsein sich lockert und die Kräfte des eigenen Willens zurücktreten

Sie geht auf die Angst vor der Psychose und vor der Psychiatrie ein: »... die Furcht vor dem Ausgeliefertsein ... das Gefühl der Ohnmacht .... nur dann überwunden werden können, wenn der Patient sich als Mensch mit seinem Erleben ernstgenommen fühlt. Denn das macht die Psychiatrie in ihrer Machtfülle so beängstigend, dass es ihr seit Emil Kraepelin (1856– 1926) nicht mehr um den Patienten als Mensch mit seinem Erleben und dem Sinnzusammenhang mit seiner Lebensgeschichte geht, sonder wie in der Körper-Medizin um seine Krankheits-Symptome und um sein von der NORM abweichendes Verhalten.«

Dorothea selbst wurde als schizophren diagnostiziert. Sie ist überzeugt: »Die sogenannte Spaltung liegt also darin, dass wir uns von unserem Psychoseerleben ergriffen fühlen, ohne es aus uns selbst kommend zu erkennen. Schizophrene Patienten bezeichnen sich selbst wohl auch nur selten als gespalten sondern als ergriffen oder als beeinflusst von Gott oder anderen guten oder bösen Mächten oder Menschen. In jedem Fall wird ein seelischer Konflikt, eine Lebenskrise oder Belastung vorausgehen, die durch das Psychoseerleben auf irgendeine Weise beantwortet wird. Darin scheint mir der Heilungsversuch der Schizophrenie zu liegen, der sie ebenso wie die meisten Körperkrankheiten sein wird. Der Patient müsste so viel Vertrauen in die Verständnisbereitschaft unserer Psychiatrie haben können, dass er den seiner Psychose vorausgegangenen, meist sehr persönlichen, Konflikt auch äußern mag, der mit ihm verarbeitet werden müsste. ... Sagen z.B. die Stimmen etwas Negatives über ihn, ist das viel beängstigender, als wenn er weiß: sie kommen aus dir selbst und überlegen muss, was das eigene Selbstbertrauen so beeinträchtigen konnte.« »Dazu müssten Psychiater und Therapeuten akzeptieren, dass seelische Erfahrungen, und seien sie noch so beängstigend oder verrückt, der Reifung des Menschen dienen können, wenn die Botschaft, die sie enthalten, erkannt wird.« »Und es kommt nur darauf an, dass die verstandenen Psychoseinhalte zu einem um die Erfahrungen seines Unbewussten erweiterten Menschen führen.«

Im Kapitel »Antrag auf einen Arbeitskreis für mehr Mitbestimmung Betroffener in der Psychiatrie« schreibt sie: »Welche Hilfe wäre es nicht nur für uns, sondern auch für unsere Familien gewesen, wenn sie und wir unsere Schizophrenie als Aufbruch unseres eigenen Unbewussten einige Wochen nach einer seelischen Erschütterung oder Belastung verstanden hätten, und was dieses Unbewusste enthält und sagen will. Das wäre eine wirksame Erste Hilfe in der Ratlosigkeit über dieses noch ganz ungewohnte Erleben zu Beginn des ersten Schubes gewesen. Darum sollte diese Kenntnis auch zur Allgemeinbildung gehören.« »Niemand erwartet von unseren Psychiatern, dass sie sich wie Professor Benedetti eingehend in den Patienten einfühlen. Das wäre die Aufgabe von Psychotherapeuten, die mit dem Unbewussten vertraut sind. Sie könnten die Zahl der Langzeitpatienten und Frührentner verringern und dadurch Kosten sparen, die man für ihre Einstellung scheut.« »Ebenso wie der körperlich Kranke hat auch der seelisch Betroffene ein Recht auf Heilung, die nicht durch eine nur medikamentöse Symptomverdrängung erreicht werden kann, weil man verstehen muss, was man erlebt.«

Sie beendet das Buch mit einem Einblick in das Soteria-Konzept und schreibt unter anderem: »Die Psychose und ihre Symptome werden daher möglichst nicht medikamentös verdrängt– um wie alles Verdrängte irgendwann erneut aufzubrechen –, sondern in ihrem Sinn verstanden und ins normale Leben integriert.« »Die Beziehung zwischen den PatientInnen und den Mitarbeitern war hier, wo die Psychose als eine sinnvermittelnde Erfahrung, als eine Entwicklungskrise verstanden wird, durch die das Team die PatientInnen begleitete, natürlich eine persönlichere, als in Psychiatrien, die sich am medizinischen Krankheitskonzept: einer sinnlosen Fehlfunktion des Gehirns orientieren, die mit einer Diagnose zu etikettieren und mit Psychopharmaka zu bekämpfen ist.«

Inzwischen habe ich auch ihr Buch »Auf der Spur des Morgensterns – Psychose als Selbstfindung« gelesen und war mehr als begeistert. Ich finde diese Lektüre sollte ein muss für jeden Betroffenen, Angehörigen und Profi sein, um den Sinn verstehen zu können, der hinter einer Psychose-Erfahrung steht.