Rahel Bürger-Rasquin
Mangelkrankheit Depression – Durch Vitalstoffe wieder gesund und fröhlich werden

CoverKartoniert, 152 Seiten, 14,8 x 21 cm, ISBN 978-3-8370-1674-1. Norderstedt: Books on Demand, 3., überarbeitete und erweiterte Auflage 2013. € 16.90 / Preis in sFr / sofort lieferbar In den Warenkorb oder Bestellung mit Formular
Über die Autorin | Inhaltsverzeichnis | Einleitung | Liefer- & Zahlungsbedingungen inkl. Widerrufsrecht
Ratgeber für Menschen, die nicht aus psychischen, sondern aus körperlichen Gründen depressiv sind und die mit Beeinflussung des Stoffwechsels auf natürlichem Weg ihre Depressionen überwinden wollen. Originalausgabe 2008

Original-Verlagsinfo

Jahrelanger Mangel an lebensnotwendigen Nährstoffen lässt den Stoffwechsel entgleisen. Chemische Substanzen in Lebensmitteln haben ungeahnte Wirkungen auf Kopf- und Bauchgehirn. Depression ist inzwischen eine weit verbreitete Folgekrankheit. Die Psyche ist gesund, aber sie zeigt Symptome. Es schwächt und belastet den Kranken, diese Symptome in den Vordergrund zu stellen. Der Körper ist krank und braucht dringend Hilfe. Die Autorin bietet eine ermutigende Fülle an Informationen, um den Stoffwechsel wieder ins Gleichgewicht zu bringen. So wachsen auch der Seele wieder Flügel.

Über die Autorin

Rahel Bürger-Rasquin war seit früher Jugend depressiv. Sie entschied sich – trotz Suizidversuchen und Klinikaufenthalten – schon Ende der 60er Jahre gegen Valium & Co. Trotz vieler Hindernisse fand sie ihren Weg zu Gesundheit und einem erfüllten Leben. Ihr Anliegen ist es, anderen Menschen mit Depressionen und deren Begleitern Mut zu machen und mögliche Wege aus der Depression aufzuzeigen..

Rahel Bürger-Rasquin wurde 1946 in Solingen geboren. Von ihrer Großmutter erfuhr sie schon als Kind vieles über essbare Wildkräuter, die sie bis heute begeistert sammelt und verarbeitet. Nach der Volksschule schloss sie 1962 eine Lehre als Hauswirtschaftsgehilfin ab. 1970 begann sie eine Fortbildung zur Hauswirtschaftsmeisterin. Seitdem beschäftigt sie sich mit gesunder Ernährung und gesunderhaltender Lebensweise. Durch ihre ständige Neugier probiert sie selbst vieles aus und verfolgt aufmerksam die neuen Erkenntnisse aus dem Bereich der Ernährungswissenschaften und der ganzheitlichen Heilmethoden. Die Gesundheitsvorsorge nimmt seit langem einen breiten Raum bei ihren Studien und Ausbildungen ein. Dabei ist ihre Aufmerksamkeit bei den praktischen Dingen, die jeder im Alltag eigenverantwortlich anwenden kann. Individuelle Ernährung zur Stoffwechselregulation, körpereigene Nährstoffe und Frequenzen, sowie liebevolle Betreuung sind die Grundlagen ihrer Gesundheits- und Ernährungsberatung.

1977 entdeckte sie ihre Liebe zur klassischen Astrologie und entwickelte daraus eine zeitgemäße NaturAstrologie. Diese verdeutlicht, wie der Mensch seine Anlagen bei den heutigen Herausforderungen leben kann. NaturAstrologie lehrt, wie man sich bewusst mit der Natur und deren Rhythmus verbindet, um daraus Kraft zu schöpfen.

Ihr Wissen auf den unterschiedlichen Sachgebieten gibt sie seit vielen Jahren in Vorträgen, Seminaren, Exkursionen und Büchern weiter.

Rahel Bürger-Rasquin hat fünf Kinder und sechs Enkel aus ihrer Patchworkfamilie, ist in dritter Ehe verheiratet und lebt im Großraum Köln.

Inhaltsverzeichnis (1. Aufl. 2008)

Alles psychisch? Nein, danke! ..... 8

I. Teil: Beschreibung der Krankheit

Depression ..... 12
Zwei Phasen – bipolar ..... 15
Körperchemie verursacht Gefühle ..... 22
Körperliche Ursachen – seelische Wirkungen ..... 24
Chemische Bomben ..... 25
Medikamente fressen Nährstoffe ..... 25
Störungen im Stoffwechsel ..... 26
Eiweiß – Bausteine des Lebens ..... 28
Baustoff- und Energiestoffwechsel ..... 30
Nährstoffmangel ..... 30
Insulindominanz ..... 31
Östrogendominanz ..... 32
Lebenswichtige Schilddrüse ..... 32
Schilddrüse und Leber ..... 33
Lebenswichtige Fette ..... 34
Zu viel Körperfett macht krank ..... 36
Aufgaben den Wassers ..... 37
Wasser und Salz ..... 39
Zucker – überlebenswichtig ..... 40
Gehirnstoffwechsel ..... 41
Serotonin ..... 43
Antidepressiva und Serotonin ..... 47
Nahrungsmittel Unverträglichkeiten ..... 48
Testen von Nahrungsmitteln ..... 48
Die Wirkung von Weizen ..... 48
Lactose Intoleranz ..... 49
Fructose Intoleranz ..... 49
Gluten Unverträglichkeit ..... 50
Histamin ..... 50
Enzymdefekt oder Mangel ..... 51
Pyridoxal-5-Phosphat, Fruchtzucker und Zink ..... 52
Insulin und P-5-P ..... 52
Dopamin und P-5-P ..... 52
Regelmäßige Nahrungsergänzung ..... 53
Das Bauchgehirn ..... 53
Darm und Bauchspeicheldrüse ..... 54
Heilende Nahrung ..... 55
Nahrungsmittel oder Lebensmittel ..... 55
Aromen und Farbstoffe ..... 56
Bindemittel ..... 56
Geschmacksverstärker ..... 56
Konservierungsstoffe ..... 57
Gentechnik ..... 57

II. Teil Ganzheitliche Behandlungsmöglichkeiten

Die Würde des Menschen ..... 60
Energie- und Informationsmedizin ..... 61
Wahrnehmung und Information heilt ..... 61
Gene lernen gerne ..... 62
Das Gedächtnis der Zellen ..... 63
Zellen wollen überleben ..... 64
Die Weisheit des Körpers ..... 65
Kooperation statt Kampf ..... 66
Unterstützung durch Information ..... 67
Ursachen beseitigen ..... 67
Vielfältige Behandlung ..... 69
Zu den Diagnosen ..... 69
Was ist eine ganzheitliche Behandlung? ..... 70
Können Medikamente helfen? ..... 70
Der inneren Stimme folgen ..... 71
Erfolgreicher Umgang mit Psychopharmaka ..... 72
Lebenswichtiges Eiweiß ..... 76
Hormone und Ernährung ..... 77
Natürliche Erhöhung der Nährstoffe ..... 77
Natürliches Progesteron ..... 78
Omega-3-Lieferanten ..... 79
Salz hilft heilen ..... 80
Kochsalz für die Nerven ..... 81
Hilfreicher Zucker ..... 82
Mineralstoffe und Vitamine ..... 82
Nahrungs-Ergänzungs-Mittel ..... 90
Den Darm nicht vergessen ..... 91

III. Teil: Mit Depressionen leben

Die eigene Kraft und ihre Grenzen ..... 96
Gesund erhaltende Lebensordnung ..... 97
Die äußeren Ordnungen: ..... 98
Die inneren Ordnungen: ..... 98
Entlastung im Alltag ..... 99
Hören ..... 99
Sehen ..... 100
Licht ..... 101
Riechen ..... 101
Schmecken / Ernährung ..... 102
Körperliche Erschöpfung ..... 102
Umgebungsbedingungen ..... 103
Seelische Erschöpfung ..... 104
Anpassung ..... 105
Unselbständigkeit ..... 106
Verletzlichkeit ..... 106
Alte Gefühle und Verhaltensmuster ..... 106
Eigene Initiative ..... 107
Die zwölf persönlichen Rechte ..... 111
Denken und Sprechen ..... 111
Womit man ungewollt eine Depression fördert ..... 112
Depression und Beziehungen ..... 113
Vier Schritte zur Heilung ..... 114
Das Dramadreieck ..... 116
Positives Denken ..... 120
Vergessen – arbeiten – lieben ..... 122

IV. Teil Fragebögen

Hilfe zur Selbsteinschätzung ..... 123
Fragebogen – Unerkannter Diabetes ..... 124
Fragebogen – Befindlichkeitsstörungen ..... 125
Beobachtungsbogen Pyrrolurie ..... 127

Literaturliste ..... 131

Einleitung (1. Aufl. 2008)

Alles psychisch? Nein, danke!

Über 100 Jahre hat die Medizin den Körper vorwiegend wie eine Maschine betrachtet. Entsprechend haben sich die Diagnose- und Behandlungsmethoden ausschließlich ums Messen und Reparieren – wie bei einer Maschine – gedreht.

Seit circa 30 Jahren setzt sich der Trend durch, die Seele als Ursache für körperliche Beschwerden und Krankheiten anzusehen. Alles, was nach der Maschinen-Methode nicht diagnostiziert werden kann, wird jetzt als psychosomatisch betrachtet. Dabei geht man normalerweise davon aus, dass seelisches Fehlverhalten oder seelische Störungen zu körperlichen Krankheiten führen.

Seit dem Buch von Thorwald Dethlefsen "Krankheit als Weg" forschen unzählige Menschen – mit oder ohne Hilfe von Psychotherapeuten – in ihrer Seele, um Ursachen oder wenigstens Gründe für ihre körperlichen Leiden zu entdecken. Unzählige Bücher zu diesem Themenkreis sind inzwischen erschienen und verkauft worden. "Psychosomatik" ist in. Doch die Leser dieser Bücher sind nicht gesünder als die übrige Menschheit. Warum?

Psychosomatik ist ein Begriff, der die Wechselwirkungen zwischen Körper und Seele benennt. Es wirkt aber nicht nur die Seele auf den Körper, sondern auch der Körper auf die Seele. Diese Seite ist völlig in Vergessenheit geraten. Ein kranker Körper beeinträchtigt die Lebensqualität.

Krankheit, allgemeine Schwäche oder Schmerzen rauben einem Freude, machen einen verzweifelt oder traurig, mutlos, ängstlich oder unsicher. Wie stark diese Auswirkungen sind, hängt von vielen Faktoren ab. Natürlich spielt es eine wichtige Rolle, ob man berechtigte Hoffnung auf Besserung hat oder nicht.

In diesem Zusammenhang ist auch zu verstehen, dass es sehr belastend ist, wenn es keine klare Diagnose für all die bestehenden Beschwerden gibt. Ohne Diagnose gibt es keine sinnvolle Behandlung, somit auch keine Hoffnung auf Besserung oder Heilung.

Obwohl Ärzte einem erzählen, wenn sie mit ihrem Messmethoden nichts Auffälliges finden, dass es nur psychosomatisch ist, hat die moderne Medizin in den letzten Jahren wichtige Erkenntnisse über den Stoffwechsel und Gehirnstoffwechsel gewonnen. Es gibt interessante Zusammenhänge zwischen Nahrung und Umweltbedingungen und einem gut funktionierenden Gehirn. Soziale Bedingungen dürfen bei einer ganzheitlichen Sichtweise nicht fehlen, denn auch sie spielen eine wichtige Rolle. Biographisch bedingte Reaktionsmuster bestimmen unseren Gehirnstoffwechsel, beeinflussen die neurale Steuerung und steigern oder boykottieren unser Wohlbefinden.

Das Wirken der sogenannten "freien Radikale" stört den gesunden Stoffwechsel des Körpers und führt oft zu einer Unterversorgung mit Sauerstoff. Das wirkt sich in erster Linie direkt auf unsere Kraft aus.

Im Bereich der orthomolekularen Medizin sind ebenfalls große Fortschritte gemacht worden. Mineralstoffe, Vitamine, Fette und Spurenelemente wirken auf sehr feinsinnige Weise im Organismus zusammen. Wenn eines dieser Elemente zu wenig vorhanden ist oder ganz fehlt, erfolgen Kettenreaktionen, die den ganzen Organismus beeinträchtigen und krank machen. Je mehr von den wesentlichen Stoffen dem Körper fehlen, desto leichter nimmt er Stoffe auf, die ihm schaden.

Unsere Nahrungsmittelindustrie verwendet über 3.000 Zusätze. Bei der Verarbeitung von Lebensmitteln zu Fertigprodukten werden mehr als 10.000 chemische Lösungsmittel, Weichmacher, Schimmelpilze, Bakterien und Konservierungsstoffe eingesetzt. Welche Auswirkungen, diese Subtanzen auf unseren Körper und unseren Stoffwechsel haben, wird meist verharmlost.

Schwermetalle belasten zunehmend unseren Organismus. Die Menschen haben heute z. B. 625-mal mehr Blei im Körper als Menschen, die vor 150 Jahren lebten. In besonderem Zusammenhang mit Depressionen stehen Amalgam, Blei, Cadmium, Chrom, Kupfer, Nickel, Quecksilber und andere Schwermetalle; aber auch Formaldehyd, Lösungsmittel, Palladium und Phenol. Im Wechselspiel mit Schwermetallen entwickeln sich im Körper störende Pilze, die Symptome hervorrufen. Doch die Pilze sind eine kluge Notbremse des Körpers in einer lebensbedrohlichen Stoffwechselsituation. Schwermetalle und Umweltgifte unterbinden oft das Wirken von Bachblüten, homöopathischen Mitteln und anderen naturnahen Therapiemethoden.

Wer Zucker isst oder raucht, weiß doch längst, dass er dadurch schlecht mit sich umgeht. Wer zu viel Alkohol trinkt oder zu viel isst, weiß das ebenfalls. Wer zu viel arbeitet, sich ständig unter Leistungsdruck fühlt, sich kaum richtig entspannen kann – der weiß und spürt, dass all das ihm nicht gut tut. Es steht nicht nur in vielen Büchern und Zeitschriften – seit Jahren weisen Krankenkassen und Medien darauf hin. An der nötigen Aufklärung liegt es also nicht.

Was hindert uns aber daran, das Richtige zu tun und nach unserer Erkenntnis zu handeln? Auch hier kann uns die moderne medizinische Forschung wichtige Hinweise geben. Es ist eben nicht die Seele, die krank ist, sondern der Körper.

Es ist keine Willensschwäche, wenn man ungesund lebt, sondern diese Schwäche ist ein Symptom. Es ist kein Makel, depressiv, alkohol- oder drogenabhängig zu sein, sondern dies sind behandlungsbedürftige körperliche Krankheiten. Wenn man sich um ganzheitliches Denken bemüht, muss man Krankheiten und scheinbares Fehlverhalten in einem respektvollen und ganzheitlichen Zusammenhang sehen.

Die Achtung vor dem Leiden des Menschen fehlt in vielen Bereichen. Gerade Achtung ist dringend notwendig. Unsere eigene Hilflosigkeit sollte uns nicht in Abwehrhaltungen festfahren. Vielmehr könnten wir dankbar und demütig werden, wenn wir gesund sind. Vielleicht finden wir dann endlich für leidende Menschen angemessene und einfühlsame Wege, um sie liebevoll zu unterstützen und zu begleiten. So müssen nicht mehr so viele Menschen mit ihrer schweren Krankheit auf Abstellgleisen und in Sackgassen enden.

"Die Gesundheit ist ein Zustand des vollständigen körperlichen, geistigen und sozialen Wohlergehens und nicht nur das Fehlen von Krankheit und Gebrechen." (Auszug aus der Verfassung der Weltgesundheitsorganisation, Stand 07.03.2006)