Garuth Chalfont
Naturgestützte Therapie – Tier- und pflanzengestützte Therapien für Menschen mit einer Demenz planen, gestalten und ausführen

CoverKartoniert, 245 Seiten, Abbildungen, Tabellen, 17 x 24 cm, ISBN 978-3-456-84748-1. Bern: Hans Huber Verlag 2010. € 29.95 / Preis in sFr / sofort lieferbar In den Warenkorb oder Bestellung mit Formular
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Wie man die Lebensqualität von Menschen mit einer Demenz durch die Integration von Tieren und Pflanzen in die tägliche Arbeit verbessern und das Machbare und Wünschenswerte mit den Interessen aller Beteiligter in Einklang bringen kann. Mit den auf Heim-Innenbereich bezogenen Kapiteln "Mit der Natur leben" und "Aktivitäten, die Natur einbeziehen", den auf das Draußen bezogenen Kapiteln "Die natürliche Umwelt" und "Aktivitäten im Freien" und jeweils einem Kapitel, das sich mit offenen ethischen Fragen befasst. Englische Originalausgabe 2008

Original-Verlagsinfo

«Green Care» – Eine an Beispielen reiche Beschreibung, wie Menschen mit Demenz im Kontakt mit Tieren, Pflanzen und Menschen aufblühen, naturverbundene Aktivitäten in Innen- und Aussenräumen geniessen und mehr Sinn durch eine angemessen gestaltete Umgebung erfahren.

Naturverbundenheit und eine positive Beziehung zur Natur kann Menschen individuelle Gesundheit und tägliches Wohlbefinden ermöglichen. Das Buch Naturverbundenheit und eine positive Beziehung zur Natur kann Menschen individuelle Gesundheit und tägliches Wohlbefinden ermöglichen. Das Buch «Naturgestützte Therapie» beschreibt, wie Menschen mit einer Demenz durch bedeutungsvolle Innen- und Außenaktivitäten und eine angemessen gestaltete Umgebung von der Natur profitieren können. Der Autor zeigt, wie die Natur in ein pflegerisch-therapeutisches Umfeld integrierbar ist, bzw. wie wichtig naturbasierte Elemente für Pflegeeinrichtungen sind. Er stellt mögliche Innen- und Außenaktivitäten für Menschen mit Demenz dar, wie Tiere und Pflanzen versorgen, gärtnern, kochen oder spazieren gehen.

«Naturgestützte Therapie» bündelt erstmals und forschungsbasiert die wichtigsten Informationen, wie tier- und pflanzengestützte Interventionen in die Therapie von demenzkranken Menschen integriert werden können. Bilder, Diagramme und Bemerkungen, die von Betroffenen und Pflegenden selbst gestaltet wurden, illustrieren das Buch ansprechend.

Dieser praktische und informative Leitfaden für Pflegende, Therapeuten und Architekten hilft, Pflanzen, Tiere und die natürliche Umgebung von Pflegeeinrichtungen in die Aktivierung und Betreuung von demenzkranken Menschen einzubinden und therapeutisch zu nutzen.

Aus dem Inhalt

  • Mit der Natur leben

  • Tiere und Pflanzen

  • Aktivitäten, die die Natur einbeziehen

  • Gartenbau, basteln und werken, kochen

  • Ethische Probleme, die Natur im Innenbereich einzubeziehen

  • Die natürliche Umgebung

  • Aktivitäten im Freien

  • Spazieren gehen, im Garten sitzen, gärtnern

  • Ethische Probleme und Zusammenfassung

Stimme zum Buch

«Garuth Chalfonts Leidenschaft, es Menschen mit einer Demenz zu ermöglichen, die Natur zu genießen, macht aus diesem Werk ein ganz besonderes Buch. Es wird seine Leser dazu anregen, eine natürliche Umgebung zu gestalten, die therapeutisch in einem erweiterten Sinne wirkt. Wir haben zu lange die Vorteile naturgestützter Therapien übersehen. Dieses Buch kommt daher rechtzeitig, ist lesbar, verständlich und notwendig.» Prof. em. Mary Marshall

«Fundiertes Buch eines Pflegeassistenten und Forschers an der Schule für Architektur an der Universität von Sheffield, der von einem Menschenrecht vom Zugang zur Natur ausgeht; die Abkopplung von ihr bedeute auch die Abkopplung vom ursprünglichsten und wesenhaftesten Zug unseres Menschseins. Sein Buch ist geprägt von der Hoffnung, sein Konzept der naturgestützten Therapie möge sich ausgehend von zarten Anfängen nach und nach in Pflegeheimen etablieren und irgendwann einmal völlig normal sein. Das Buch ist übersichtlich gegliedert: Teil 1 enthält die Kapitel "Mit der Natur leben", "Aktivitäten, die Natur einbeziehen" und "Ethische Probleme der Einbeziehung der Natur im Innenbereich". Speziell das letztgenannte Kapitel besticht durch seine Praxisorientierung; in Blumenkübel urinierende Menschen mit Demenz werden ebenso angesprochen wie sture Heimordnungen, die nicht die Person in den Mittelpunkt der Betrachtung stellen, sondern die Pflegeleichtigkeit der Heimroutine. Dabei, das zeigen die immer wieder eingestreuten pflegewissenschaftlichen Ergebnisse, bringt die Einbeziehung "der Natur" (gemeint: ihr wohltuender und anregender Anteil) tendenziell erhebliche Vorteile für die Betroffenen. In Teil 2 geht es um "Die natürliche Umwelt", "Aktivitäten im Freien" und wieder ein Kapitel, das sich mit offenen ethischen Fragen befasst sowie Vorschlägen, nach welchen Prinzipien diese beantwortet werden können. Die stete Reflexion des Machbaren und Wünschenswerten und der Versuch des Ausgleichs eines Interessenskonflikts aller Beteiligter ergibt sich aus der Tatsache, dass der Autor betroffener Familiengehöriger, professionelle Pflegekraft und humanistisch orientierter Wissenschaftler in einer Person ist. Eine weitere Stärke des eigentlich aus dem angloamerikanischen Sprachraum stammenden Buches ist die ausgezeichnete Übersetzung, die die Erläuterung von Fachbegriffen ebenso einschließt wie die Zurverfügungstellung von Informationen, die sich auf die Übertragung der Vorschläge und Erkenntnisse Chalfonts auf den deutschen Sprachraum beziehen.» Peter Lehmann (FAPI-Nachrichten)