Gilles Deleuze / Félix Guattari
Anti-Ödipus – Kapitalismus und Schizophrenie

Cover Taschenbuch, 530 Seiten, 11 x 17,5 cm, ISBN 978-3-518-27824-6. Frankfurt am Main: Suhrkamp Verlag, 14. Auflage 2014. € 20.– / Preis in sFr / sofort lieferbar In den Warenkorb oder Bestellung mit Formular

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Untersuchung der befreienden Kräfte der ›Schizophrenie‹, die über das Postulat der personalen Identität und der Integrität des Ich hinausgeht: der ödipale Familialismus mache es unmöglich, die schizogene gesellschaftliche Produktion aufzudecken. Originalausgabe 1972, deutsche Erstveröffentlichung 1974

Original-Verlagsinfo

Deleuze und Guattari begreifen den Ödipus-Komplex als ein kulturspezifisches, nämlich abendländisch-bürgerliches Phänomen. Ausgangspunkt ihrer Arbeit ist die Wunschproduktion »normaler« und »schizophrener« Menschen in der gegenwärtigen kapitalistischen Gesellschaft, wobei insbesondere die Analyse des »Schizo« die Mechanismen der Gesellschaft erhellt, die ihn ausstößt. In einem umfangreichen Exkurs zeigen Deleuze und Guattari verschiedene Formen von Vergesellschaftung und Schizophrenie auf und gewinnen dabei erste Kategorien für eine »Schizo-Analyse«, die im Kern eine Sozio-Analyse ist.

Über die Autoren

Gilles Deleuze wurde 1925 in Paris geboren. Bereits vor seiner Professur an der Sorbonne zeichnete sich Deleuze durch philosophiegeschichtliche Studien über Spinoza, Bergson, Hume, Kant und Nietzsche aus. 1995 beging Deleuze nach langer und schwerer Krankheit Selbstmord.

Félix Guattari, geboren 1930 in Villeneuve-les-Sablons, gestorben 1992, lehrte am Collége de Philosophie in Paris. Seine Schriften, zum Großteil in Zusammenarbeit mit Gilles Deleuze entstanden, spannen thematisch einen Bogen von den Bereichen Philosophie, Wirtschaft, Politik bis hin zur klinischen Psychoanalyse.

Weitere Bücher von Deleuze im Antipsychiatrieversand: Schizophrenie und Gesellschaft – Texte und Gespräche 1975-1995