Josef Giger-Bütler
»Jetzt geht es um mich«. Die Depression besiegen – Anleitung zur Selbsthilfe

CoverKartoniert, 249 Seiten, 13,5 x 20,5 cm, ISBN 978-3-407-85845-0. Weinheim & Basel: Beltz Verlag 2014. € 16.95 / Preis in sFr / sofort lieferbar In den Warenkorb oder Bestellung mit Formular
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Selbsthilfe-Ratgeber für Leute, die therapeutische Hilfe ablehnen und nach vielen Rückschlägen doch noch versuchen wollen, alleine den Ausweg aus Depressionen zu finden: mit kleinen, an den eigenen Interessen orientierten Schritten das Fundament des neuen Lebens zu schaffen. Original 2010

Original-Verlagsinfo

Depressiven Menschen erscheint alles grau und niederdrückend – sie befinden sich in einer Spirale aus hohem Erwartungsdruck und niedriger Selbstachtung. Doch die Volkskrankheit Depression spielt sich im Verborgenen ab. Die meisten depressiven Menschen unternehmen zahllose Anläufe, die Spirale auf eigene Faust zu durchbrechen – und geraten mit jedem Scheitern tiefer hinein. Den Schritt in eine Therapie wagen viele trotzdem nicht. Dieses Buch hilft beim eigenständigen Ausstieg aus der Depression.

Der erfahrene Psychotherapeut leitet den depressiven Menschen an, sich selbst wiederzufinden und ein Leben zu führen, in dem es um ihn geht und er nicht immer nur versucht, die Erwartungen der anderen zu erfüllen. Denn wer sich selbst wieder annimmt und nicht mehr überfordern will, der baut ganz allmählich neue Denkmuster und Strukturen auf, die helfen, die depressive Spirale zu überwinden.

"Wenn der depressive Mensch den Ausstieg allein versucht, und er versucht ihn, auch wenn alle ihm raten, es doch mit professioneller Begleitung zu tun, dann soll er etwas in der Hand haben, das ihm den Weg erleichtert, ihn führt und begleitet. In der Regel weiß er sehr genau, was er nicht mehr will, aber er hat keine Ahnung, wie er das erreicht. Dieses Buch soll ihm Hilfe geben." Josef Giger-Bütler
"Dieses Buch soll auffordern, das Leben nicht einfach als gegeben hinzunehmen, sondern es selbst zu gestalten. Es wendet sich auch an alle diejenigen, die sich vom Leben mehr versprechen, als einfach so über die Runden zu kommen." Josef Giger-Bütler

Über den Autor

Dr. Josef Giger-Bütler ist Psychotherapeut mit eigener Praxis in Luzern.

Weitere Bücher von Josef Giger-Bütler im Antipsychiatrieversand: »Endlich frei« – Schritte aus der Depression · »Sie haben es doch gut gemeint« – Depression und Familie · Depression ist keine Krankheit – Neue Wege, sich selbst zu befreien · »Wir schaffen es« – Leben mit depressiven Menschen

Stimme zum Buch

"Selbsthilfe-Ratgeber für Leute, die therapeutische Hilfe ablehnen und nach vielen Rückschlägen doch noch versuchen wollen, alleine den Ausweg aus Depressionen zu finden: mit kleinen, an den eigenen Interessen orientierten Schritten das Fundament des neuen Lebens zu schaffen. Hierzu wiederholt der Autor wieder und wieder Lehrsätze, die sich die Leser einprägen sollen. Ich will dies, ich will das, ich bin mein eigener Herr und Meister, ich will gut zu mir sein, fast jeder Satz fängt mit "ich" an. Diese persönlichen Formulierungen sollen wie Merksätze zu dem A und O des erfolgreichen Aussitzens aus der Depression und ihn auf dem Weg der Veränderung begleiten. Er soll lernen, dass nur er es ist, der die Vorgaben setzt für das, was zu tun ist. Im Dialog mit sich selbst, so die Anleitung, die Giger-Bütler gibt, soll sich der Leser immer wieder bewusst werden, dass es um ihn geht bzw. um sie, die Leserin. "Mache, was du willst und kannst.". Kleine Schritte, immer wieder, immer wieder, immer wieder. Tausendmal besser als immer wieder ein Antidepressivum, und noch ein Antidepressivum, und noch ein Antidepressivum. Eine kleine kritische Randnotiz soll allerdings nicht fehlen: Der Psychotherapeut Giger-Bütler beschäftigt sich im Buch nur mit psychosozial bedingten Depressionen, ohne dies jedoch explizit deutlich zu machen. Es gibt jedoch auch eine Vielzahl körperlich bedingter Depressionen, bei denen es sinnvoller ist, sich an die Behebung der physiologischen Ursachen - sofern möglich - zu machen, zum Beispiel zerebralvaskuläre Erkrankungen (Tumore, Parkinson), Infektionen wie AIDS oder Hepatitis, endokrinologische Störungen wie Morbus Cushing, Dehydration, pharmakologisch induzierte Depressionen zum Beispiel bei Tuberkulostatika, blutdrucksenkenden Mitteln wie Betablocker, Chemotherapeutika, speziellen Antibabypillen, Substanzen zur Behandlung von Nikotinabhängigkeit wie Vareniclin (Markenname Champix), weiterhin Benzodiazepine, Antiepileptika, Antidepressiva und insbesondere Neuroleptika. In einer Folgeauflage sollte dieser Tatbestand nicht unerwähnt bleiben." (Peter Lehmann, FAPI-Nachrichten)