Bestellen Sie nachhaltig antipsychiatrisch! 

Peter C. Gøtzsche
Gute Medizin, schlechte Medizin – Wie Sie sinnvolle Therapien von unnötigen und schädlichen unterscheiden lernen

CoverGebunden, 352 Seiten, 14,5 x 21,5 cm, ISBN 978-3-7423-0440-7. München: Riva Verlag 2018. € 24.99 / Preis in sFr / sofort lieferbar In den Warenkorb oder Bestellung mit Formular
Über den Autor | Inhaltsverzeichnis | Leseprobe | Pressestimme |     home
Buch zur Schaffung einer besseren Grundlage für die Diskussion mit medizinischem Fachpersonal über die richtige Einordnung der vielen verwirrenden und oft widersprüchlichen Informationen zu Vorsorgeuntersuchungen, Diagnosen und Therapien im gesamten medizinischen inkl. psychiatrischen Bereich. Deutsche Erstveröffentlichung 2018

Original-Verlagsinfo

Wer glaubt, Mediziner haben allein das Patientenwohl im Blick, der irrt. Denn die Wahrheit ist: Unser Gesundheitssystem ist von vielfältigen wirtschaftlichen Interessen durchsetzt. Da sind Krankenkassen, Pharmakonzerne und eben die Ärzte, die letztlich auch von so manchen Behandlungen profitieren, die dem Patienten schaden können.

Der renommierte Medizinforscher Prof. Peter C. Gøtzsche hat mit Gute Medizin, schlechte Medizin einen umfassenden Wegweiser geschrieben, der alle üblichen medizinischen Behandlungen auf der Basis von Tausenden Studien auf ihre Wirksamkeit hin beurteilt. Das Buch liefert augenöffnendes Grundlagenwissen, mit dessen Hilfe endlich jeder zu einem mündigen Patienten wird!

Dass das Buch der Branche missfallen wird, gilt als sicher – seine beiden Bücher „Tödliche Medizin und organisierte Kriminalität“ (2014) sowie „Tödliche Psychopharmaka und organisiertes Leugnen“ (2016) haben gezeigt, dass Gøtzsche sich kritisch mit diesen Themen auseinander zu setzen weiß. Nicht zuletzt deshalb kam es Mitte September 2018 wohl auch zum skandalösen Ausschluss aus der Cochrane Collaboration.

Über den Autor

Professor Peter C. Gøtzsche ist Facharzt für innere Medizin und hat viele Jahre für Pharmaunternehmen klinische Studien durchgeführt und sich um die Zulassung von Medikamenten gekümmert. Er hat mehr als 50 Artikel veröffentlicht, seine wissenschaftlichen Arbeiten wurden bisher mehr als 10 000 mal zitiert.


Weitere Publikationen von Peter C. Gøtzsche im Antipsychiatrieversand: Tödliche Psychopharmaka und organisiertes Leugnen – Wie Ärzte und Pharmaindustrie die Gesundheit der Patienten vorsätzlich aufs Spiel setzen · Tödliche Medizin und organisierte Kriminalität – Wie die Pharmaindustrie das Gesundheitswesen korrumpiert

Pressestimme

Peter Gøtzsche ist ein dänischer Medizinforscher, Autor von "Tödliche Medizin und organisierte Kriminalität" (2014) sowie "Tödliche Psychopharmaka und organisiertes Leugnen" (2016) und Gründer der nordischen Cochrane Collaboration, einem internationalen Netz von Wissenschaftlern und Ärzten, die systematische Übersichtsarbeiten zur Bewertung von medizinischen Therapien erstellen. Da viele Pharmaunternehmen, insbesondere Hersteller von Psychopharmaka, eine neutrale Bewertung ihrer Produkte fürchten, sorgten sie dafür, dass Gøtzsche im Frühherbst 2018 aus der Cochrane Collaboration ausgeschlossen wurde. Ärgern werden sie sich auch über sein neues Buch; damit schuf er eine Grundlage für Patientinnen und Patienten, damit diese sich ein eigenes Urteil über die vielen und oft widersprüchlichen Informationen zu Vorsorgeuntersuchungen, Diagnosen und Therapien im gesamten medizinischen inkl. psychiatrischen Bereich bilden können. Unvoreingenommen, industrieunabhängig und streng naturwissenschatlich orientiert, untersucht Gøtzsche hier den therapeutischen Wirkungsgrad von Medikamenten gegen Infektionen, Schmerzzustände, Herz-Kreislauf-Störungen, Krebserkrankungen und Verdauungsstörungen sowie psychische Probleme und altersbedingte Abbauprozesse. Er zeigt, worauf man achten muss, wenn man sich selbst ein Urteil bilden will über publizierte Studien, wo man brauchbare Informationen findet und welche Tests nötig, überflüssig oder schädlich sind. Kein gutes Haar lässt er auch an Neuroleptika, Antidepressiva, Lithium, sogenannten Stimmungsstabilisatoren und Substanzen gegen "ADHS". Und besonders kritisch steht er der Alternativmedizin (Reflexzonentherapie, Akupunktur, Kraniosakraltherapie, Homöopathie usw.) gegenüber, da diese sich in Wirksamkeitsstudien als komplett unwirksam erwiesen hätten. Das Buch ist hoch informativ, ausgesprochen gut zu verstehen und außerdem unterhaltsam, da die Aussagen mit vielen Anektoden veranschaulicht sind. Es ersetzt keine eigene Entscheidung, ob und wie man sich behandeln lassen will, liefert aber vernunftbasierte Informationen, so dass man sie um einiges leichter und verantwortungsvoller getroffen werden kann. (Peter Lehmann, FAPI-Nachrichten)