Stanislaw Lem
Der futurologische Kongreß

CoverTaschenbuch, 139 Seiten, 10,8 x 17,7 cm, ISBN 978-3-518-37034-6. Frankfurt am Main: Suhrkamp Verlag, 24. Auflage 2014. € 7.- / Preis in sFr / sofort lieferbar In den Warenkorb oder Bestellung mit Formular
Über den Autor | Liefer- & Zahlungsbedingungen inkl. Widerrufsrecht | home
Tragikomischer phantastischer Roman, spielt im Zeitalter der Psychemie und Pharmakokratie, der Beeinflussung aller Sinneswahrnehmungen durch chemische Mittel, die die gesamte menschliche Existenz durchdringen, so dass die erbärmliche Wirklichkeit hinter dem psychopharmakologisch erzeugten schönen Schein verschwindet und keine Wirklichkeit mehr existiert, die nicht chemisch manipuliert wäre. Aus dem Polnischen von I. Zimmermann-Göllheim. Polnische Originalausgabe 1971; deutsche Erstveröffentlichung 1974

Original-Verlagsinfo

Das Kernstück der Erzählung bildet eine lange Episode, in der der nach schweren Verletzungen in Kühlschlaf versetzte Ijon Tichy im Jahre 2039 erwacht, wo mittlerweile das Zeitalter der Psychemie angebrochen ist, der Beeinflussung aller Sinneswahrnehmungen durch chemische Mittel, die die ganze menschliche Existenz durchdringen, so dass es keine Wirklichkeit mehr gibt, die nicht chemisch manipuliert wäre.

Über den Autor

Stanislaw Lem, geb. am 12. September 1921 in Lwów (Lemberg), lebte zuletzt in Krakau, wo er am 27. März 2006 starb. Er studierte von 1939-1941 Medizin. Während des Zweiten Weltkrieges musste er sein Studium unterbrechen und arbeitete als Automechaniker. Von 1945-1948 setzte er sein Medizinstudium fort, nach dem Absolutorium erwarb Lem jedoch nicht den Doktorgrad und übte den Arztberuf nicht aus. Er übersetzte Fachliteratur aus dem Russischen und ab den fünfziger Jahren arbeitete Lem als freier Schriftsteller in Krákow. Er wandte sich früh dem Genre Science-fiction zu, schrieb aber auch gewichtige theoretische Abhandlungen und Essays zu Kybernetik, Literaturtheorie und Futurologie. Stanislaw Lem zählt heute zu den erfolgreichsten und meist übersetzten Autoren Polens. Viele seiner Werke wurden verfilmt.