Steffen Moritz / Marit Hauschildt
Erfolgreich gegen Zwangsstörungen. Metakognitives Training – Denkfallen erkennen und entschärfen

CoverKartoniert, XVI + 179, 156 Abbildungen, 19 Tabellen, 19,2 x 26 cm, ISBN 978-3-662-48751-8. Heidelberg: Springer Verlag, 3., aktualisierte und erweiterte Auflage 2016. € 29.99 / Preis in sFr / sofort lieferbar In den Warenkorb oder Bestellung mit Formular
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Übungen zur Bewältigung von Zwangsstörungen in Selbsthilfe unter Berücksichtigung metakognitiver, kognitiv-verhaltenstherapeutischer und psychoanalytischer Ansätze, verfasst für Betroffene und Therapeuten. Original 2010

Original-Verlagsinfo

Dieses Selbsthilfemanual für Menschen mit Zwangsstörungen zeigt Betroffenen anhand zahlreicher unterhaltsamer Beispiele sowie bewährten und neuen Behandlungsstrategien, wie man zwangstypischen "Denkfallen" (z. B. übermäßige Verantwortungsübernahme, Perfektionismus) entgehen kann.

Eine umfangreiche Materialsammlung leitet Betroffene dazu an, wiederkehrende Denkfallen erst zu erkennen und dann zu "entschärfen". Alle Materialien sind für die Selbsthilfe erstellt worden, eignen sich jedoch auch als wertvolle Ergänzung für den Einsatz durch Therapeuten. Belege für die Effektivität des Ansatzes wurden bereits in zwei wissenschaftlichen Studien erbracht. Die dritte Auflage wurde um viele neue Übungen erweitert.

Über Autorin & Autor

Steffen Moritz, Professor für Klinische Psychologie und Neuropsychologie, Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf.

Marit Hauschildt, Diplompsychologin, Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf.

Inhaltsverzeichnis

Metakognition und Zwang

Denkverzerrung 1: Sind schlechte Gedanken anormal? – Verbreitung zwanghafter Befürchtungen

Denkverzerrung 2: Führen schlimme Gedanken zu schlimmen Taten? – Denken nicht gleich Handeln

Denkverzerrung 3: Müssen die Gedanken dem eigenen Willen gehorchen? – Die Gedanken sind frei!

Denkverzerrung 4: Ist die Welt gefährlich? – Katastrophisieren

Denkverzerrung 5: Müssen schlechte Gedanken unterdrückt werden? – Gedankenkontrolle

Denkverzerrung 6: Signalisieren Gefühle echte Gefahr? – Zwang und Emotion

Denkverzerrung 7: Vergiften die Zwänge die Gedanken? – Das Netzwerk des Zwangs

Denkverzerrung 8: Bin ich für alles und jeden verantwortlich? – Übertriebenes Verantwortungsempfinden

Denkverzerrung 9: Ist gut nicht gut genug? – Perfektionismus

Denkverzerrung 10: Muss ich alles ganz genau wissen? – Suche/Sucht nach Wahrheit

Denkverzerrung 11: Hilft Grübeln, Probleme zu lösen? – Gefangen in der Endlosschleife

Denkverzerrung 12: Ist Zwang eine Hirnstörung – kann man da nichts machen? – Zwang und Gehirn

Denkverzerrung 13: Ich kann und bin nichts? – Selbstzweifel und Depression

Denkverzerrung 14: Werde ich nie wieder gesund und am Ende sogar verrückt? – Zwang nicht gleich Psychose

Zu guter Letzt

Rezension

Buch eines Psychologin und einer Psychologin mit Übungen zur Bewältigung von Zwangsstörungen in Selbsthilfe unter Berücksichtigung metakognitiver, kognitiv-verhaltenstherapeutischer und psychoanalytischer Ansätze, verfasst für Betroffene sowie für Therapeuten. Das bereits in dritter Auflage erschienene Buch (original 2010) zielt auf die Entpathologisierung von Zwangsgedanken. Mit Übungen und Verhaltensexperimenten, entlehnt aus der sogenannten Akzeptanz- und Commitment-Therapie sowie der sogenannten Positiven Psychologie und unterteilt in 14 Kapitel von "Sind schlechte Gedanken anormal? über "Signalisieren Gefühle echte Gefahr?" bis "Werde ich nie wieder gesund und am Ende sogar verrückt?", sollen die Betroffenen lernen, Zwangsgedanken eine geringere Bedeutung beizumessen und ihnen so ihre Macht zu nehmen. Mit verkleinert dargestellten Arbeitsblättern, die man nach Eingabe der ISBN von einer Website des Springer-Verlags gratis beliebig oft herunterladen kann. Ein alternativer Ansatz ohne synthetische Psychopharmaka für alle, die ohne Anleitung nicht gegen quälende Zwangsgedanken ankommen. (Peter Lehmann, FAPI-Nachrichten)