Reneau Z. Peurifoy
Frei von Angst – ein Leben lang. Hilfe zur Selbsthilfe

CoverKartoniert, 232 Seiten, 10 schwarz-weiße Abbildungen, 21,7 x 14 cm, ISBN 978-3-456-84408-4. Bern: Huber Verlag 2007. € 19.95 / Preis in sFr / sofort lieferbar In den Warenkorb oder Bestellung mit Formular
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Arbeitsbuch mit praktischen Übungen, durchzuführen alleine, mit privaten MitstreiterInnen, in der Selbsthilfegruppe oder mit PsychotherapeutInnen. Gespräche, Entspannungsübungen, positive innere Dialoge, Grenzen-setzen in Beziehungen und vieles Vernünftige mehr, um aus der Vergangenheit mit ihren traumatischen Misshandlungssituationen resultierende Konfliktmuster und darin begründete Angst- und Panikattacken langfristig zu bewältigen. Aus dem Englischen übersetzt von Irmela Erckenbrecht. Amerikanische Originalausgabe 1997

Original-Verlagsinfo

«Laufe vor einem Gespenst fort, und es wird dich verfolgen. Gehe auf es zu, und es wird verschwinden.» Altes irisches Sprichwort Angstsymptome sind Boten, die uns sagen wollen, dass es an der Zeit ist, sich mit bisher ungeklärten Lebensthemen zu befassen. Wer nicht nur die Symptome der Angst bekämpft, sondern die dahinter stehenden, sehr viel tiefer liegenden Themen erkennt, der macht den Weg frei für eine langfristige Überwindung seiner Probleme.

Dieses bahnbrechende Buch geht über andere Selbsthilfeprogramme, die eine kurzfristige Erleichterung von Symptomen anstreben, hinaus, da es die Ursachen der Angst einbezieht und das Erreichen einer lebenslangen Genesung in den Mittelpunkt aller Bemühungen stellt. Kindheitserfahrungen können an diesen Ursachen ebenso beteiligt sein wie bestimmte Aspekte der eigenen Persönlichkeit und körperlichen Konstitution. Aktuelle Konflikte - wie gesundheitliche oder finanzielle Probleme, Beziehungsstörungen, Schwierigkeiten an der Arbeitsstelle, aber auch traumatische Erlebnisse - können dann zum Auslöser von Angstsymptomen werden. Ebenfalls eine Rolle spielt, wie die so genannten «existentiellen Fragen»: Was ist der Sinn des Lebens? Wie werde ich glücklich und zufrieden?» beantwortet werden.

Hat man diese Zusammenhänge erst einmal erkannt, kommt es zu einem positiveren Umgang mit den Symptomen der Angst und schließlich zu einer lebenslangen Heilung und Genesung - ohne die Gefahr eines Rückfalls.

Über den Autor

Reneau Z. Peurifoy ist als Experte für die Behandlung von Angststörungen international anerkannt. Neben der Arbeit in seiner psychotherapeutischen Praxis hält er weltweit Vorträge und führt Workshops zum Thema durch.

Weitere Bücher von Peurifoy im Antipsychiatrieversand: Angst, Panik und Phobien. Ein Selbsthilfe-Programm

Aus dem Inhalt

  • Eine neue Sichtweise auf die Angst
  • Die Spuren der Kindheit
  • Der Zeittunnel
  • Das Rätsel der Gefühle
  • Eine Erklärung für das "Warum"?
  • Die Symptome in den Griff bekommen
  • Negative Denkmuster überwinden
  • Systematische Desensibilisierung
  • Von der grundlegenden zur fortgeschrittenen Symptomkontrolle
  • Gesunde Grenzen setzen
  • Umwege auf dem Pfad der Genesung
  • Zwei wichtige Botschaften der Angst
  • Sich selbst auf neue Weise sehen
  • Letzte Schritte

Rezension

"Laufe vor einem Gespenst fort, und es wird dich verfolgen. Gehe auf es zu, und es wird verschwinden." Diese irische Sprichwort steht als Motto des therapeutischen Ansatzes von Reneau Peurifoy. Er plädiert dafür, die häufig sozialisationsbedingten Botschaften hinter der Angst zu erkennen und sich nicht mit einfacher Symptomkontrolle zufrieden zu geben, da ansonsten keine langfristige Genesung möglich ist und somit der Verbleib im "Zeittunnel" programmiert ist: Mal verhält sich bei Konflikten in der Gegenwart so, wie man sich in der Vergangenheit und mit ihren traumatischen Misshandlungssituationen verhielt. Um die grundsätzliche Bewältigung dieser jetzt nicht mehr angemessenen Konfliktmuster und der darin begründeten Angst- und Panikattacken geht es also schwerpunktmäßig in diesem Buch. Es versteht sich als Arbeitsbuch mit praktischen Übungen, durchzuführen alleine, mit privaten MitstreiterInnen, in der Selbsthilfegruppe oder mit PsychotherapeutInnen. Also geht es um Gespräche, Entspannungsübungen, positive innere Dialoge, Grenzen-setzen in Beziehungen und vieles Vernünftige mehr (was in der psychiatrischen Praxis und der dort vorherrschenden stoffwechselfixierten Ideologie naturgemäß keinen Platz findet). Ein Buch frei von modischem neurobiologischen Blabla. (Peter Lehmann, FAPI-Nachrichten)