Marius Romme / Sandra Escher
Stimmenhören akzeptieren

CoverKartoniert, 264 Seiten, 14 x 21,5 cm, ISBN 978-3-936033-09-0. Berlin: Neunplus1-Verlag, 2. Aufl. 2003 € 9.50 / Preis in sFr / sofort lieferbar In den Warenkorb oder Bestellung mit Formular
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Über einen neuen Zugang des Stimmenhörens, psychiatrische und nicht-psychiatrische Perspektiven. Englische Originalausgabe 1993, deutsche Erstveröffentlichung 1997

Original-Verlagsinfo

Das Hören von Stimmen wurde bisher von der klinischen Psychiatrie als akustische Halluzination interpretiert und lediglich als Symptom einer Krankheit, etwa der Schizophrenie, betrachtet. Die übliche Behandlung von Medikamenten sollte die Wahnvorstellungen und Halluzinationen im ›besten‹ Fall auslöschen. Zunehmend machte sich die Erkenntnis breit, dass dieser Zugang unzureichend ist. Im Bemühen um einen neuen Zugang zu dem Phänomen des Stimmenhörens haben sich Marius Romme und seine Mitarbeiter auf die Suche nach solchen Menschen mit positiven Erfahrungen gemacht – und haben sie gefunden. Sie kommen in diesem Buch ausführlich zu Wort und stellen ihre persönlichen Lösungsstrategien vor. Dies macht in eindringlichem Maße deutlich, dass die subjektive Wahrnehmungen und Erfahrungen mit in wissenschaftliche Überlegungen eingeschlossen werden müssen, um Stimmenhörern zu ermöglichen, zu einem besseren Selbstverständnis und einem hilfreicheren Umgang mit den Stimmen zu gelangen.

Dieses Buch ist bereits in sechs Sprachen erschienen. Für die deutsche Fassung wurde es umgearbeitet und mit einem Beitrag von Thomas Bock zur Entwicklung in Deutschland vervollständigt.

Autorin und Autor

Sandra Escher, Dr. phil., arbeitet als Forscherin an der Universität Maastricht, Niederlande. Ehrenamtliche Forscherin an der University of Central England in Birmingham.

Marius Romme war von 1974 bis 1999 Professor für Soziale Psychiatrie an der Universität Maastricht, Niederlande, anschließend Gastprofessor an der University of Central England in Birmingham. Seit 1987 erforscht er gemeinsam mit Sandra Escher das Phänomen des Stimmenhörens mit dem Schwerpunkt der Erfahrung der Betroffenen. Gemeinsam legten sie den Grundstein für die internationale Stimmenhörerbewegung.

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