Julia Ross
Was die Seele essen will – Die Mood Cure

CoverKartoniert, 432 Seiten, 13,5 x 21,5 cm, ISBN 978-3-608-94710-6. Stuttgart: Klett-Cotta, 5. Auflage 2013. € 14.95 / Preis in sFr / sofort lieferbar oder Bestellung mit Formular
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Buch über die Beeinflussung der Psyche durch Ernährungsumstellung. Mit Fragebögen, Behandlungsplänen und Kochrezepten u.a. zur Selbsthilfe bei Lebensmittelunverträglichkeiten, ADHS, Depressionen, Ängsten, Schlafproblemen, Essstörungen u.v.m. Aus dem amerikanischen Original von 2002 von der Autorin für die deutsche Erstveröffentlichung 2010 überarbeitet und aktualisiert

Original-Verlagsinfo

Viele Menschen leiden unter Ängsten, Stress, Essstörungen oder an Stimmungsproblemen bis hin zu Depressionen. Schon mit ausgewogener Ernährung und der gezielten Zufuhr von Nahrungsergänzungsmitteln können wir unsere seelische Gesundheit zurückgewinnen. Die Mood Cure hilft Ihnen bei:
  • Stress
  • Reizbarkeit
  • geringem Selbstwert
  • AD(H)S
  • jahreszeitlich bedingter Niedergeschlagenheit
  • Verstimmungen bis hin zu Depressionen
  • Ängsten
  • PMS (prämenstruelles Syndrom)
  • hormoneller Unausgewogenheit
  • Schlafstörungen
  • Suchtproblemen
  • Essstörungen
  • Lebensmittelunverträglichkeiten

Schritt 1: Das Buch bewertet Ihr emotionales Profil mit einem vierteiligen Fragebogen.
Schritt 2: Sie erkennen das zugrunde liegende chemische Ungleichgewicht in Ihrem Körper.
Schritt 3: Sie erhalten einen zielgerichteten Plan für Nahrungsergänzungen, »Gute-Laune-Lebensmittel« und Gerichte, die Ihr Körper wirklich braucht.
Schritt 4: Das Buch bietet speziell ausgearbeitete Behandlungspläne bei hormoneller Unausgewogenheit, Lebensmittelunverträglichkeiten, Sucht und Schlafstörungen.

Über die Autorin

Julia Ross, Leiterin der Recovery Systems Clinic in Mill Valley, Kalifornien, ist Vorreiterin auf dem Gebiet der Ernährungspsychologie und Spezialistin in der Behandlung von Essstörungen. Sie hat seit 1980 sechs erfolgreiche Therapieprogramme begründet. Zu ihren weiteren Erfolgen gehören etwa das erste Behandlungsprogramm für essgestörte Menschen in Nordkalifornien sowie das erste Therapiekonzept für jugendliche Drogenabhängige und ihre Familien in dieser Gegend. Für ihre Arbeit in der Sucht- und Diabetesbehandlung wurde sie bereits ausgezeichnet. Seit 1980 leitet Julia Ross ein Team aus Ernährungswissenschaftlern, um die Verbindung zwischen Biochemie, Gefühlen und Sucht zu erforschen. Auf Basis dieser Untersuchungen entwickelte sie ein erstaunliches neues Behandlungsmodell, das innovative Ernährungstherapie und ganzheitliche Medizin verband. 1988 gründete Ross die Recovery Systems Clinic. Das hier praktizierte Programm, eine Weiterentwicklung des Models von Ross, setzt einen besonderen Schwerpunkt auf die Behandlung von Menschen mit Essstörungen. Zusätzlich zu ihrer Tätigkeit als Dozentin in Kalifornien sowie in den gesamten USA und in Kanada führt Julia Ross intensive Schulungen für Fachkräfte durch, um zu vermitteln, wie Essstörungen, Stimmungsprobleme und Abhängigkeit erfolgreich behandelt werden können. Von ihr geführte Kurse an der John F. Kennedy University in Orinda, Kalifornien, sowie an der University of California unterstützen dieses Vorhaben. Ross' Bestseller, The Diet Cure, verkaufte sich in den USA, in Großbritannien und Australien mehr als 150.000 mal. Julias zweites Buch, The Mood Cure, wurde in die Endauswahl des „Books for a Better Life Award“ aufgenommen. Ross' zahlreiche Arbeiten erschienen unter anderem in Psychologie Today, im San Francisco Examiner Magazine, in Alternative Medicine sowie in Natural Health.

Pressestimmen

»Gut verständlich erklärt die Autorin, welche Nahrung sich wie auf den Geist und Körper auswirkt. Fragebögen helfen den Lesern, die eigenen Bedürfnisse besser einzuschätzen. Dazu gibt es Tipps und Kochrezepte für eine ausgewogene Ernährung.« emotion, 03/2010

»…intellektuell und kulinarisch interessant. Und auf dem neuesten Stand der Wissenschaftsaufbereitung.« Die Welt, 10.04.2010

»Wertvolles Wissen in einem umfangreichen Werk, das etwas Geduld beim Lesen erfordert.« LEO, 08.04.2010

»Wohlfühlbotschaft: Essen gegen trübe Stimmung oder Übersensibilität – wer sich an die Tipps des anspruchsvollen Textes hält, wird mit einem gesünderen, aktiveren Leben belohnt.« Vital, 05/2010

»Dass Liebe durch den Magen geht, ist nur die halbe Wahrheit. Sie geht auch durchs Gehirn. Genauso wie Trauer, Freude, Stress und alle anderen Emotionen, die uns von Zeit zu Zeit heimsuchen. Wie wir uns fühlen, hängt zu einem Großteil davon ab, ob wir unser Gehirn ausreichend mit Nährstoffen versorgen. Fehlen regelmäßig wichtige Nährstoffe, so geht unsere Stimmung auf Dauer in den Keller. Die Amerikanerin Julia Ross, Psychotherapeutin und Director of Recovery Systems einer Klinik in Kalifornien, in der sie Ess-, Sucht- und Stimmungsprobleme behandelt, weiß aufgrund langjähriger Studien, welche Nahrungsmittel es zu vermeiden gilt und welche man unbedingt regelmäßig zu sich nehmen sollte, damit wir dauerhaft in guter Stimmung bleiben.« bewusster leben, 05/2010

»Die Autorin vertritt die Ansicht, dass ein Großteil des emotionalen Stresses auf Fehlfunktionen des Gehirns und Störungen der Körperchemie zurückzuführen sind. Damit reiht sie sich grundsätzlich ein in die normale biologische Weltsicht der Mainstream-Psychiatrie. Gesellschaftliche Faktoren werden ebenso ausgeblendet wie Umweltfaktoren. Innerhalb dieses auch erkenntnistheoretisch massiv eingeschränkten Rahmens bewegt sich die Autorin. In typisch amerikanischer Begeisterung reklamiert sie die Erfindung der Beeinflussung der Psyche durch Nahrungsumstellung und Nahrungsergänzungsstoffe für sich (Überschrift: "Wie ich die Stimmungskorrektur entdeckte"). Die Darstellung ihres Programms beinhaltet eine schwer verträgliche Mischung aus Anekdoten und sachlichen Ausführungen. Wer all diese Kröten schluckt, möglicherweise in verzweifelter Absicht, für sich selbst brauchbare Tipps zu finden, um psychischen Notlagen zu entkommen, kann in diesem Buch mit kritischem Blick zwar nicht unbedingt Tipps zur gesunden Ernährung und zu naturbelassenen Nahrungsmitteln finden, die ja auch einen erheblichen Einfluss auf Körper, Geist und Psyche haben, dafür aber möglicherweise hilfreiche Informationen über Aminosäuren incl. Produktempfehlungen, die die Psyche in die gewünschte Richtung beeinflussen. Informationen über unerwünschte Wirkungen von Nahrungsergänzungsmitteln muss man sich allerdings an anderer Stelle holen. Wer nun vor der Frage steht, ob es besser ist, seine Psyche mittels Nahrungsergänzungsstoffe oder mittels psychiatrischen Psychopharmaka zu beeinflussen, findet in dem Buch massenhaft Belege dafür, dass es ungleich erfolgsträchtiger ist, dies mit Nahrungsergänzungsstoffen zu versuchen. Dies betrifft auch die Verminderung von Problemen beim Entzug von psychiatrischen Psychopharmaka; hierbei können Nahrungsergänzungsstoffe eine ausgesprochen hilfreiche Rolle spielen. Allerdings ist es fraglich, ob Ross' Empfehlung, bloß nicht auch nur ein einziges Medikament ohne ärztliche Betreuung abzusetzen, angesichts der oft positiven Erfahrungen von Betroffenen, die dies alleine oder mit Hilfe von Naturheilpraktikern, Psychologen, Sozialpädagogen und anderen Nichtmedizinern oder im Selbsthilfebereich erfolgreich bewältigt haben und angesichts der Verunsicherung, die von Medizinern ausgehen kann, wirklich so hilfreich ist, wie sie meint. Dies gilt auch – dies ist allerdings nicht der Autorin anzulasten, sondern dem Klett-Cotta Verlag und seinen Beratern – für die "hilfreichen Links am Ende des Buches, zum Beispiel das sogenannte Kompetenznetz Depression mit seiner Empfehlung von Elektroschocks bei Depressionen oder der Website www.psychiatrie-aktuell.de mit Links zur Pharmamultis und von ihr gesponserten Gruppen. Wer bislang von Ross' Ratschlägen zu "Gute-Laune-Lebensmitteln" profitiert hat, wird schnell wieder auf den Boden der Tatsachen gebracht.« Peter Lehmann, FAPI-Nachrichten