Silvia Schneider / Susanne Borer
Nur keine Panik! Was Kids über Angst wissen sollten

CoverBroschüre, 28 Seiten, mit farbigen Illustrationen, 17 x 23 cm, ISBN 978-3-8055-8209-4. Basel usw.: Karger Verlag, 2., aktualisierte Auflage 2007. € 7.49 / Preis in sFr / sofort lieferbar In den Warenkorb oder Bestellung mit Formular
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Ratgeber für betroffene Familien und Hilfsmittel für all jene, die aus beruflichen Gründen mit übermäßigen Ängsten bei Kindern zu tun haben. Originalausgabe 2006

Original-Verlagsinfo

Wozu diese Broschüre? Angst kennt jeder – gerade im Kindesalter. Dabei reicht das Spektrum von dem gesunden Respekt vor bissigen Hunden bis hin zu panikartigen Anfällen beim allmorgendlichen Schulbesuch. Die Autorinnen, qualifizierte Kinder- und Jugendpsychologinnen, gehen in dieser Broschüre für Kinder im Alter von 8 bis 12 Jahren ganz spezifisch auf Kinderängste ein und zeigen Kindern Wege auf, wie sie konstruktiv mit ihren Ängsten umgehen können. In eingängiger, kindgerechter Sprache erfahren die jungen Leser, warum Angst eigentlich sinnvoll ist, wann sie zuviel ist oder gar krank macht - und was man dagegen tun kann. Viele Aktivseiten laden zum Mitmachen und zur Identifikation mit den Figuren ein und helfen Kindern dabei, die Angst vor dem Angst haben zu verlieren.

Liebevoll illustriert, aktualisiert und mit vielen Adressen, bei denen Kinder und Eltern Hilfe finden können, ist es ein ausgezeichneter Ratgeber für direkt betroffene Familien und Hilfsmittel für all jene, die aus beruflichen Gründen mit Angststörungen bei Kindern zu tun haben.

Über Silvia Schneider

Sylvia Schneider wurde in Flensburg geboren und studierte Kotrophologie und Kommunikationswissenschaften. Sie ist Mitbegründerin des Arbeitskreises"Frauengesundheit in Medizin, Psychologie und Gesellschaft" und ist derzeit als freie Medizinjournalistin und Autorin tätig.

Rezension

"Nett gemachte Broschüre, die man mit Kindern lesen und besprechen kann, wenn diese unter Ängsten leiden und nicht mit ihnen klar kommen. Sinnvolle, rettende Ängste, ebenso überflüssige, hemmende Ängste. Spinnen, dunkle Keller, Missbrauch, Einbrecher, Verlust der Eltern, Hunde, Spritze beim Doktor – vieles ist genannt oder als Bild präsent. Über Monate anhaltende Ängste sind Angstkrankheiten, lernen wir. Was ist mit Ängsten vor Autoritäten, die die Kinder nicht loswerden können, zum Beispiel Ängste vor Eltern, die zur Gewalt neigen? Sind diese ausgespart, da jene sowieso nie ihren Kindern solche Broschüren vorlegen würden? Ist es sinnvoll, unter den helfenden Stellen auch Kinderpsychiater zu nennen – ohne jede Einschränkung, wo man doch weiß, wie leichtfertig viele von diesen Psychopharmaka für Kinder verschreiben? Wieso nennen die Autorinnen nur Schweizer Internetseiten, wo die Broschüre doch auch in Deutschland und Österreich verkauft werden soll? Es gibt noch Optimierungsmöglichkeiten für die nächste Auflage." (Peter Lehmann, FAPI-Nachrichten)