Susanne Schoppmann
»Dann habe ich ihr einfach meine Arme hingehalten« – Selbstverletzendes Verhalten aus der Perspektive der Betroffenen

 CoverKartoniert, 192 Seiten, 15,5 x 22,5 cm, ISBN 978-3-456-83972-1. Bern / Göttingen / Toronto / Seattle: Hans Huber Verlag 2003. € 24.95 / Preis in sFr / sofort lieferbar In den Warenkorb oder Bestellung mit Formular
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Pflegewissenschaftliche Dissertation einer psychiatrischen Krankenschwester, die aus Interviewaussagen herausfilterte, was Betroffene als hilfreich erleb(t)en: Interventionen, die geprägt sind durch Verständnis, Teilhabe an ihrer Lebenswelt, Wissen um das Erleben des bzw. der anderen sowie Respekt vor ihrer Expertise und Autonomie

Original-Verlagsinfo

Erklärungen für ein Verhalten, das nicht nur in der psychiatrischen Pflege immer mehr um sich greift. Menschen, die sich selbst verletzen, werden von Pflegenden häufig als schwierige Patienten wahrgenommen, da ihr Verhalten zunächst unverständlich erscheint. Deshalb beschäftigt sich diese hermeneutisch-phänomenologische Untersuchung mit der Perspektive der Betroffenen, die als Experten ihres Leidens verstanden werden.

Die Ergebnisse der Untersuchung geben Auskunft über das Erleben von Frauen, die unter selbstverletzendem Verhalten leiden, und über die von ihnen als hilfreich erlebten pflegerischen Interventionen. Damit laden sie dazu ein, dieses Verhalten besser zu verstehen, und zeigen mögliche Handlungsalternativen für Pflegende auf.

Pressestimmen

"Ich habe diese Studie mit großer Spannung innerhalb kürzester Zeit gelesen und kann zusammenfassend nur sagen: Pflege braucht mehr an solch gelungenen Studien." (Pflegeboard.de)

"Das Buch ist ein Glücksfall für alle, die sich aus beruflichen Gründen für das Thema interessieren oder mehr über qualitative Forschungsmethoden erfahren möchten. ... Der Autorin ist mit diesem Buch ein kleines Meisterstück gelungen. Sie befasst sich intensiv mit einer aktuellen Fragestellung aus dem Pflegebereich, findet für die Praxis relevante Erkenntnisse, schreibt wissenschaftlich ohne zu langweilen und überwindet so fast spielerisch die so genannte Kluft zwischen Theorie und Praxis." (Krankenpflege/Soins infirmiers)