Richard Taylor
Alzheimer und Ich – »Leben mit Dr. Alzheimer im Kopf«

CoverKartoniert, 279 Seiten, 17,5 x 24 cm, ISBN 978-3-456-85026-9. Bern: Hans Huber Verlag, 3., ergänzte Auflage 2011. € 22.95 / Preis in sFr / sofort lieferbar In den Warenkorb oder Bestellung mit Formular
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Vehemente, scharfsinnige und mit viel Humor vorgetragene Auseinandersetzung des Autors mit seiner beginnenden Demenz und gleichzeitig zornige Abrechnung mit der bevormundenden und entwürdigenden Reaktion seiner Umwelt. Aus dem US-amerikanischen Original von 2007

Original-Verlagsinfo

Bücher über Alzheimer und Demenz sind zahlreich, doch keines dieser Bücher wurde von einem Betroffenen selbst verfasst. Richard Taylor leidet an einer Demenz, vermutlich des Alzheimer-Typs, aber er hat all seine Erfahrungen mit der Erkrankung, Gedanken und Ideen in essayistischen Innen- und Außenansichten beschrieben. In seinen brilliant formulierten, humorvoll gewürzten und vehement vorgetragenen Beiträgen setzt er sich dafür ein, das Erleben der Betroffenen besser zu verstehen, deren Rechte zu verteidigen und durch Schreiben ein Stück seiner selbst zu bewahren.

«Außergewöhnlich, hervorragend, klug, inspirierend, mutig, anregend – die Liste der positiven Attribute für dieses erstaunliche Buch von Richard Taylor ist schier endlos. «Alzheimer und Ich» ist nicht nur Pflichtlektüre für Menschen mit der Alzheimer-Krankheit und professionell Pflegende, es ist eine Pflichtlektüre für alle. Wenn er darüber nachdenkt und uns darüber informiert, wie es sich «mit Dr. Alzheimer im Kopf» lebt, spornt er uns an, über die universellen Grundfragen des Lebens nachzudenken und mit ihm zusammen über menschliche Schwächen zu lachen. Egal wie viel jemand über die Alzheimer-Krankheit weiß, Richard Taylors Talent, seine Fragen und Erkenntnisse geschickt zu formulieren, wird Leser dazu bringen, inne zu halten und die Dinge noch mal zu überdenken.» (Carol Bowlby Sifton, pflegende Angehörige, klinische Demenzberaterin, Herausgeberin der Zeitschrift Alzheimer’s Care Quarterly, Autorin des «Demenz-Buches»)

«Nachdem ich das Buch gelesen hatte, wurde mir klar, dass es vielleicht das wichtigste Buch zum Thema Pflege und Betreuung von Menschen mit einer Demenz ist, das je verfasst worden ist. Diese scharfsinnigen Essays kommen aus dem Herzen und der Seele eines sensiblen, mit intellektuellen Gaben gesegneten Mannes, der für Millionen Menschen, die mit dieser Krankheit leben, ein nationaler Held und Fürsprecher geworden ist.» (Linda L. Buettner, Professorin der Gesundheitswissenschaft)

Über den Autor

Richard Taylor; PhD, Psychologe, Demenzbetroffener, Demenz-Aktivist, Cypress, Texas.

Pressestimme

"Das Buch ist eine vehemente und mit viel Humor vorgetragene scharfsinnige Auseinandersetzung des Autoren mit seiner beginnenden Demenz und gleichzeitig eine zornige Abrechnung mit der bevormundenden und entwürdigenden Reaktion seiner Umwelt. Der Autor ist US-amerikanischer Psychologieprofessor, Kommunikationswissenschaftler, praktisch-klinischer und Organisationspsychologe, zuletzt Hochschullehrer, verheiratet, Vater und Großvater. Wie viele andere, wird ihm die Diagnose "beginnende Demenz" gestellt, basierend auf Alzheimer-Erkrankung. Zu diesem Zeitpunkt ist er 58 Jahre alt. Mit der Diagnose wird nichts mehr im Leben so sein wie zuvor. Auf für ihn beginnt ein neuer, angstbesetzter Lebensabschnitt, am Ende wartet die Dunkelheit. Doch so weit ist es noch lange nicht. Schreiben wird ihm die wichtigste Stütze, um die Veränderungen an sich selber zu beobachten und zu kontrollieren. Dabei wird der Prozess seiner Persönlichkeitsveränderungen und der unterschiedlichen Verluste überaus deutlich. Ausführlich referiert er über Symptome, Unsicherheiten bei der Diagnose, Ursachen, Wirkungen und Möglichkeiten bei der Behandlung und Begleitung. Taylor schreibt, kommuniziert und gewährt tiefe Einblicke in seine eigenen Erfahrungen, woraus sich viele Vorschläge für den Umgang mit Alzheimerbetroffenen ergeben, auch wenn sich die jeweilige Situation durchaus individuell unterschiedlich darstellen mag. Als grundsätzlich sinnvolles Verhalten erweist sich: zuhören, begleiten, vertrauen, den Menschen sehen und nicht den Symptomträger, sich Zeit nehmen, direkt und klar kommunizieren." (Peter Lehmann, FAPI-Nachrichten)