John Virapen
Nebenwirkung Tod – plus DVD

CoverKartoniert, 262 Seiten, 14,7 x 21 cm, inklusive DVD mit dem Referat "Nebenwirkung Tode - Korruption in der Pharmaindustrie", ISBN 978-90-8879-036-2. Venlo: Das Neue Licht / Jim Humble Verlag, 6. Auflage 2012. € 19.95 / Preis in sFr / sofort lieferbar In den Warenkorb oder Bestellung mit Formular
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Ein Ex-Pharmamanager schreibt über Korruption und Verschleierungspraktiken in der Pharmaindustrie, über den – auch Zyprexa vertreibenden – Pharmakonzern Eli Lilly und dessen laut Virapen korrumpierende Strategien speziell zur Vermarktung von Prozac (Fluctin) sowie über die eigene Verstrickung in diese Geschäfte. Original 2008. "Nebenwirkung Tod" löst das als Fiktion verpackte "Rubio spuckt's aus" ab (erschienen 2006 im trafo verlag Berlin, ISBN 978-3-89626-605-7 / 3-89626-605-5), das der Autor unter dem Namen John Rengen publiziert hatte. (Die im September 2015 erschienene 7. Auflage [ebenfalls € 19.95] enthält die DVD nicht mehr.)

Original-Verlagsinfo

Mit seiner Lebensgeschichte klärt ein Ex-Pharma-Manager über Korruption und Verschleierung in der Pharmaindustrie auf.

Wussten Sie,

  • dass große Pharmakonzerne 35.000 Euro pro Jahr und niedergelassenem Arzt ausgeben, um den Arzt dazu zu bringen, ihre Produkte zu verschreiben?

  • dass anerkannte Wissenschaftler und Ärzte mit teuren Reisen, Geschenken und ganz schlicht mit Geld gezielt bestochen werden, um über Medikamente mit schwerwiegenden Nebenwirkungen positiv zu berichten?

  • dass mehr als 75 Prozent der führenden Wissenschaftler in der Medizin von der Pharmaindustrie bezahlt werden?

  • dass Medikamente im Handel sind, bei deren Zulassung Bestechung im Spiel war?

  • dass die Pharmaindustrie Krankheiten erfindet und sie in gezielten Marketingkampagnen bewirbt, um den Absatzmarkt für ihre Produkte zu vergrößern?

  • dass es für viele neu zugelassene Medikamente keine Langzeitstudien gibt und niemand weiß, welche Auswirkung eine dauerhafte Einnahme hat?

  • dass die Pharmaindustrie zunehmend Kinder im Visier hat?

Nebenwirkung Tod ist ein außergewöhnliches Buch. Es wurde von einem hochrangigen Pharmamanager geschrieben. Von einem, der für Verschleierung, Betrug, Irreführung der Öffentlichkeit und der Gesundheitsbehörden verantwortlich war. Der Produkte skrupellos in Märkte "gedrückt" hat, egal ob dabei Patienten umkamen. Der dies für Konzerne getan hat, die von sich behaupten, ethisch zu handeln. Und trotzdem Mittel verkaufen, von denen sie wissen, dass sie tödliche Wirkungen haben. Und das nur aus einem Grund: um Umsatz und Gewinn zu maximieren. Auch wenn sie dafür über Leichen gehen. John Virapens Insiderbericht ist wahr, aktuell und selbst erlebt und hofft, Sie und Ihre Famile aufrütteln und schützen zu können.

Über den Autor

John Virapen wurde 1943 als Nachkomme indischer Einwanderer in Britisch-Guyana geboren. Er schloss seine schulische Ausbildung in London ab und nahm anschließend ein Medizinstudium auf. Von 1968 bis 1999 war er in der Pharmaindustrie tätig, zunächst als Pharmareferent und später, nach kometenhaftem Aufstieg, als Geschäftsführer von Eli Lilly & Company in Schweden, einem der größten weltweit agierenden Pharmakonzerne. Virapen lebt heute mit seiner Frau und seinem kleinen Sohn in Deutschland.

Rezension

Ein Ex-Pharmamanager, der mit skrupellosen Bestechungen von Ärzten, Gutachtern und Regierungsvertretern rasant Karriere machte, noch rasanter gefeuert wurde und den just in dem Moment, wo er gefeuert ist, Reue und Empörung erfassten, schreibt über Korruption und Verschleierungspraktiken in der Pharmaindustrie, über den Pharmakonzern Eli Lilly und dessen Strategien zur Vermarktung von Prozac (Fluctin) und Zyprexa sowie über die eigene Verstrickung in diese Geschäfte. "Nebenwirkung Tod" ist bereits das zweite Buch des Autors; das erste war das notdürftig als Fiktion verpackte "Rubio spuckt's aus", das der Autor unter dem Namen John Rengen publiziert hatte und aus unerfindlichen Gründen in diesem neuen, trotz des beibehaltenen etwas marktschreierischen amerikanischen Erzählstils lesenswerten Buch nicht erwähnt. Wann erfährt man schon etwas aus dem Inneren der pharmakologischen Giftküchen, die das zubereiten, was dann in der Psychiatrie und vielen Bereichen der Medizin als "segensreiche Medikamente" verabreicht wird? (Peter Lehmann, FAPI-Nachrichten)