Paul Watzlawick (Hg.)
Die erfundene Wirklichkeit – Wie wissen wir, was wir zu wissen glauben. Beiträge zum Konstruktivismus

CoverTaschenbuch, 326 Seiten, 31 Abbildungen, 12 x 19 cm, ISBN 978-3-492-24742-9. München: Piper Verlag, 10. Auflage 2016. € 11.– / Preis in sFr / sofort lieferbar In den Warenkorb oder Bestellung mit Formular
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Mit den Artikeln »Gesund in kranker Umgebung« von David L. Rosenhan und »Selbsterfüllende Prophezeiungen« von Paul Watzlawick. Originalausgabe 1981

Original-Verlagsinfo

Dieses Buch – erfolgreicher ›Longseller‹ – handelt von der Frage nach der Wirklichkeit und wie wir sie ›konstruieren‹. Von der Wirklichkeit nimmt der gesunde Menschenverstand an, dass sie gefunden werden kann. Eine erfundene Wirklichkeit dagegen könne – eben weil erfunden – niemals die wahre Wirklichkeit sein. Im Gegensatz dazu handelt der sogenannte Konstruktivismus von der Einsicht, dass jede Wirklichkeit im unmittelbaren Sinn die Konstruktion derer ist, die diese Wirklichkeit zu entdecken und zu erforschen wähnen. Sie erfinden sie, ohne sich des Aktes der Erfindung bewusst zu sein. In diesem Buch legen neun namhafte Forscher dar, wie wissenschaftliche, gesellschaftliche und individuelle Wirklichkeiten geschaffen werden.

Der Herausgeber

Paul Watzlawick, am 25. Juli 1921 in Villach/Kärnten geboren, am 31. März 2007 in Palo Alto, Kalifornien, gestorben. Studierte Philosophie und Sprachen. Ausbildung in Psychotherapie am C.G.-Jung-Institut in Zürich. 1957-1960 Professor für Psychotherapie in El Salvador; seit 1960 Forschungsbeauftragter am Mental Research Institute in Palo Alto/Kalifornien. Außerdem lehrte er an der Abteilung für Psychiatrie der Stanford University. 2007 verstarb Paul Watzlawick. Wichtigste Veröffentlichungen: »Menschliche Kommunikation (mit Janet H. Beavin und Don D. Jackson, 1969), »Lösungen« (mit John H. Weakland und Richard Fisch, 1974), »Wie wirklich ist die Wirklichkeit?« (1976), »Die Möglichkeit des Andersseins« (1977), »Gebrauchsanweisung für Amerika« (1978), »Die erfundene Wirklichkeit« (Hrsg., 1981), »Die Unsicherheit unserer Wirklichkeit« (mit Franz Kreuzer, 1982), »Anleitung zum Unglücklichsein« (1983), »Vom Schlechten des Guten oder Hekates Lösungen« (1986), »Münchhausens Zopf« (1988), »Interaktion« (Hrsg. mit John H. Weakland, 1990).

Weitere Bücher von Watzlawick im Antipsychiatrieversand: Anleitung zum Unglücklichsein   ·  Anleitung zum Unglücklichsein / Vom Schlechten des Guten. Doppelband   ·  Münchhausens Zopf oder Psychotherapie und »Wirklichkeit«   ·  Vom Unsinn des Sinns oder vom Sinn des Unsinns   ·  Wie wirklich ist die Wirklichkeit? Wahn – Täuschung – Verstehen   ·  Menschliche Kommunikation – Formen, Störungen, Paradoxien   ·  Interaktion – Menschliche Probleme und Familientherapie   ·  Lösungen – Zur Theorie und Praxis menschlichen Wandels   ·  Die Möglichkeit des Andersseins – Zur Technik der therapeutischen Kommunikation