Paul Watzlawick / John Weakland / Richard Fisch
Lösungen – Zur Theorie und Praxis menschlichen Wandels

CoverGebunden, 234 Seiten, 4 Abbildungen, 13 x 21 cm, ISBN 978-3-456-85229-4. Bern: Hans Huber Verlag, 8. Auflage 2013. € 24.95 / Preis in sFr / sofort lieferbar In den Warenkorb oder Bestellung mit Formular
Watzlawick | Vorwort zur 4. Auflage | Liefer- & Zahlungsbedingungen inkl. Widerrufsrecht | home
Über die Frage, wie Lebensprobleme entstehen und wie einige überraschend gelöst werden können, während andere sich im Laufe der versuchten Lösung bis zur Unlösbarkeit komplizieren, u.v.m. Amerikanische Originalausgabe 1974, deutsche Erstveröffentlichung 1974

Original-Verlagsinfo

Paul Watzlawick und seine Kollegen untersuchen in »Lösungen« die Theorie und Praxis der Wandlung und des Beharrens. Sie entwerfen dabei – in Fort- und Umsetzung der Erkenntnisse aus der »Menschlichen Kommunikation« – einen Ansatz, der Lösungen der ersten Ordnung und Lösungen der zweiten Ordnung unterscheidet. Mit faszinierenden Beispielen und großer Eleganz entwerfen sie ein Gerüst, das uns beim alltäglichen Ringen um Lösungen in allen zwischenmenschlichen Belangen wertvolle Hilfe leistet.

»Lösungen« befasst sich mit dem uralten Widerspruch zwischen Bestand und Wandel in menschlichen Gegebenheiten; mit der Frage, wie Lebensprobleme entstehen und wie einige gelöst werden können, während andere sich bis zur Unlösbarkeit verkomplizieren.

»Ich halte es für einen bemerkenswerten Beitrag, ein gutes Buch, das all jenen bekannt werden sollte, die sich mit den vielfältigen Aspekten menschlicher Beziehungen und ihrer Probleme abzugeben haben.« Milton H. Erickson im Vorwort

Über Paul Watzlawick

Paul Watzlawick, am 25. Juli 1921 in Villach/Kärnten geboren, am 31. März 2007 in Palo Alto, Kalifornien, gestorben. Studierte Philosophie und Sprachen. Ausbildung in Psychotherapie am C.G.-Jung-Institut in Zürich. 1957-1960 Professor für Psychotherapie in El Salvador; seit 1960 Forschungsbeauftragter am Mental Research Institute in Palo Alto/Kalifornien. Außerdem lehrte er an der Abteilung für Psychiatrie der Stanford University. 2007 verstarb Paul Watzlawick. Wichtigste Veröffentlichungen: »Menschliche Kommunikation (mit Janet H. Beavin und Don D. Jackson, 1969), »Lösungen« (mit John H. Weakland und Richard Fisch, 1974), »Wie wirklich ist die Wirklichkeit?« (1976), »Die Möglichkeit des Andersseins« (1977), »Gebrauchsanweisung für Amerika« (1978), »Die erfundene Wirklichkeit« (Hrsg., 1981), »Die Unsicherheit unserer Wirklichkeit« (mit Franz Kreuzer, 1982), »Anleitung zum Unglücklichsein« (1983), »Vom Schlechten des Guten oder Hekates Lösungen« (1986), »Münchhausens Zopf« (1988), »Interaktion« (Hrsg. mit John H. Weakland, 1990).

Weitere Bücher von Watzlawick im Antipsychiatrieversand: Anleitung zum Unglücklichsein   ·  Anleitung zum Unglücklichsein / Vom Schlechten des Guten. Doppelband   ·  Münchhausens Zopf oder Psychotherapie und »Wirklichkeit«   ·  Vom Unsinn des Sinns oder vom Sinn des Unsinns   ·  Wie wirklich ist die Wirklichkeit? Wahn – Täuschung – Verstehen   ·  Die erfundene Wirklichkeit – Wie wissen wir, was wir zu wissen glauben   ·  Menschliche Kommunikation – Formen, Störungen, Paradoxien   ·  Interaktion – Menschliche Probleme und Familientherapie   ·  Die Möglichkeit des Andersseins – Zur Technik der therapeutischen Kommunikation

Aus dem Vorwort zur 4. Auflage

Dass ein Buch wie das vorliegende in füfzehn Jahren vier Auflagen erlebt, erstaunt seine Verfasser, sagt außerdem aber vielleicht auch etwas über den Wandel aus, der sich allgemein in Hinblick auf die Entstehung und die Lösung menschlicher Probleme vollzogen hat. Dass Beziehungen mehr und andersgeartet sind als bloße Summe der Eigenschaften der Beziehungspartner; dass daher Pathologien sehr wohl zwischen Menschen statt in ihren individuellen Seelen entstehen und wachsen können; dass die bisher in bester Absicht versuchten Lösungen das eigentliche Problem sind – solche und ähnliche Überlegungen scheinen vielen Menschen heute nicht mehr so exotisch wie noch vor einem Jahrzehnt....

Palo Alto, im Mai 1988
Paul Watzlawick