Dorothea Sophie Buck-Zerchin
Auf der Spur des Morgensterns – Psychose als Selbstfindung. CD

CoverHörbuch, MP3-Format auf CD, Gesamtlänge 8 Stunden und 23 Minuten, ISBN 978-3-926200-66-2. Neumünster: Paranus Verlag / Norderstedt: Anne Fischer Verlag 2005. € 21.90 / Preis in sFr / sofort lieferbar In den Warenkorb oder Bestellung mit Formular
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Die Autorin selbst liest den Originaltext. Mehr als 30 Jahre nach ihrem letzten Anstaltsaufenthalt beschreibt die Autorin Dorothea Buck, Ehrenvorsitzende des Bundesverbands Psychiatrie-Erfahrener, bildhaft ihr Verrücktwerden und ihre Psychiatrisierung. Die Wiedergabe dieser MP3-CD setzt einen MP3-fähigen CD- oder DVD-Player bzw. einen Computer mit CD-ROM-Laufwerk, Soundcard und Lautsprechern voraus.

Original-Verlagsinfo

Gleichzeitig zur Buch-Neuausgabe erscheint in Zusammenarbeit mit dem Dorothea-Buck-Haus in Bottrop das Hörbuch (MP3-Format auf CD): Die Autorin selbst liest den Originaletext des Buches. Der Erlebnisbericht von Dorothea Buck wurde zu einem Fanal im doppelten Sinn: Einerseits klagt es in überzeugender Weise eine gesprächslose und defizitorientierte Psychiatrie an. Andererseits ist er ein ermutigendes Beispiel dafür, dass eine Psychose heilbar sein kann, wenn ihr Sinn verstanden und ins Leben einbezogen wird. Dieses mittlerweile zum Klassiker gewordene Buch hat sehr viel in Bewegung gebracht. Davon erzählt die Autorin unter dem Titel "Wie es weiterging" in einer Ergänzung dieser Neuausgabe.

Dorothea Buck

Die Autorin

Die Bildhauerin Dorothea Buck, Jg. 1917, war, nach freier künstlerischer Tätigkeit, von 1969 bis 1982 Lehrerin für Kunst und Werken an der Fachschule für Sozialpädagogik I in Hamburg. Zwischen 1936 und 1959 erlebte sie fünf schizophrene Schübe. In ihrem ersten Schub wurde sie in den v.Bodelschwinghschen Anstalten in Bethel zwangssterilisiert. Dorothea Buck war und ist maßgeblich in der Bewegung der Psychiatrie-Erfahrenen aktiv, die sich Ende der 1980er Jahre zu formieren begann. Sie ist die Ehrenvorsitzende des 1992 auch von ihr mitgegründeten Bundesverbands Psychiatrie-Erfahrener. Zusammen mit Thomas Bock gründete sie 1989 das erste Psychose-Seminar in Hamburg und warb auf vielen Lesereisen im In- und Ausland für die Idee des Trialogs zwischen Betroffenen, Angehörigen und in der Psychiatrie Tätigen. Ihr bahnbrechender Erlebnisbericht erschien – von Hans Krieger herausgegeben – erstmals 1990 unter ihrem Pseudonym Sophie Zerchin, ein Anagramm aus Schizophrenie.

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Pressestimme zum Buch

»Ein unbequemes, ein wichtiges Buch (...) gerade in Verbindung von persönlichem Erfahrungsbericht und antipsychiatrischem Manifest ...« (Freiburger Universitätsblätter)