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Wilhelm Schlötterer
Staatsverbrechen – der Fall Mollath. Das vorsätzliche Verbrechen an Gustl Mollath zwischen Schwarzgeld-Millionen, Vertuschung und der Rolle der CSU

CoverGebunden mit Schutzumschlag, 217 Seiten, 14,5 x 21,5 cm, ISBN 978-3-95972-447-0. München: FinanzBuch Verlag 2021. € 22.99 · Preis in sFr · sofort lieferbar [oder Bestellung mit Formular – Best.Nr. 987]
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Nicht als Justizirrtum, sondern als Staatsverbrechen bezeichnet der Autor, Ministerialrat a.D. und langjähriges Parteimitglied der CSU, das Geschehen um Gustl Mollath: Wie dieser von Anfang an durch Rechtsverdrehungen, Lügen, Täuschungen, psychiatrische (Falsch-) Gutachten seitens Richtern, Beamten, Psychiatern, seiner Ehemaligen, der bayerischen Justizministerin und der Staatsanwaltschaft systematisch und vorsätzlich um seine Freiheit, seine Menschenwürde, seine Besitztümer und fast um sein Leben gebracht wurde. Heimtückisch, skrupellos und unbehelligt von ihren Berufsverbänden und Parteien. Eine auf Tatsachen gestützte politische Abrechnung, die ihresgleichen sucht. Originalausgabe

Original-Verlagsinfo

Es ist einer der spektakulärsten Justizskandale in der Geschichte der BRD: Mit unhaltbaren psychiatrischen Gutachten und falschen Beschuldigungen wurde Gustl Mollath 2006 von der Bayerischen Justiz in den psychiatrischen Maßregelvollzug weggesperrt, nachdem er vergeblich Schwarzgeldverschiebungen in vielfacher Millionenhöhe in die Schweiz angezeigt hatte. Erst 2013 erreichte sein Verteidiger die Freilassung. Dr. Wilhelm Schlötterer, an den sich Mollath aus der Haft mit der Bitte um Hilfe gewandt hatte, brachte seinerzeit den Stein ins Rollen. Er erreichte die Wiederaufnahme des Falles. Er kennt die dahinterstehenden Machenschaften wie kein anderer, schildert sie pointiert und in allen Einzelheiten und verweist auf die verantwortlichen Politiker. Er zeigt auf, dass der Fall Mollath kein Justizirrtum war, sondern ein Staatsverbrechen.

Über den Autor

Dr. Wilhelm Schlötterer ist Ministerialrat a. D., erfolgreicher Buchautor und langjähriges Mitglied der CSU. Während seiner Zeit im bayerischen Finanzministerium wies er mehrfach öffentlich auf Einflussnahmen von Franz Josef Strauß zugunsten wohlhabender Freunde hin. Sein standhaftes Engagement führte zu zwei parlamentarischen Untersuchungsausschüssen und zur Aufdeckung der sogenannten Amigo-Affäre.

Pressestimme

Thema des Buches ist die jahrelange Wegsperrung und monatelange Isolation Gustl Mollaths, der willkürlich zwangspsychiatrisiert worden war, da er illegale Schwarzgeldverschiebungen der HypoVereinsbank Nürnberg angezeigt hatte. Dies wurde ihm als Wahn ausgelegt, ohne dass die von ihm vorgelegten Beweise geprüft worden wären. Nachdem sich Mollath hilfesuchend an Wilhelm Schlötterer (geb. 1939, Verwaltungsjurist und Buchautor, Ministerialrat a.D. der bayerischen Finanzverwaltung und langjähriges Parteimitglied der CSU) gewandt hatte, beschreibt dieser en detail, wie er gegen alle Widerstände aus Politik, Justiz und Psychiatrie den Stein ins Rollen brachte und so die Wiederaufnahme des Falles bewirkte.
Nicht als Justizirrtum, sondern als Staatsverbrechen bezeichnet der Autor das Geschehen: Wie ein Mensch von Anfang an durch Rechtsverdrehungen, Lügen, Täuschungen, psychiatrische (Falsch-) Gutachten seitens RichterInnen, BeamtInnen, PsychiaterInnen, seiner Ehemaligen, der bayerischen Justizministerin und der Staatsanwaltschaft systematisch und vorsätzlich um seine Freiheit, seine Würde, seinen Besitz und fast um sein Leben gebracht wurde. Schlötterer vergleicht die Causa Mollath mit der Affäre Dreyfus, die 1894 und in den Jahren danach als schwerste innenpolitische Krise Frankreich erschütterte. Seine Kritik belegt Schlötterer im gesamten Buch präzis, und er nennt die Namen der Beteiligten.
Detailliert zeigt er die vorgebrachten Unwahrheiten und die Unhaltbarkeit der gegen Mollath vorgebrachten Anschuldigungen auf, zuletzt auch den Skandal der unterbliebenen Strafverfolgung der TäterInnen und die blamabel niedrige Entschädigung: 670.000 Schmerzensgeld für sieben gestohlene Lebensjahre durch gerichtspsychiatrische Haft (2006-2013), für halbjährige Vollisolation, für demütigende Fesselungen an Händen und Füßen, für öffentliche Stigmatisierung als Monster und weitere Übergriffe.
Es gibt schon zwei Bücher zum Thema: Von den Journalisten Uwe Ritzer/Olaf Przybilla (»Die Affäre Mollath. Der Mann, der zu viel wusste«, 2013) und vom Strafverteidiger Gerhard Strate (»Der Fall Mollath. Vom Versagen der Justiz und Psychiatrie«, 2014). Mit dem neuen Werk schildert jetzt ein CSU-ler, der schon die Amigo-Affäre aufdeckte und politische Entscheidungsabläufe in der Partei kennt, wie heimtückisch, skrupellos und unbehelligt von ihren Berufsverbänden und Parteien sich PsychiaterInnen, RichterInnen und PolitikerInnen verhalten können und welche Mittel sie institutionell haben, um (gemeinsam) gegen wehrlose Menschen zu agieren. Eine politische Abrechnung, die ihresgleichen sucht. Man ist gespannt, was jetzt zuerst passiert: Werden die Beteiligten zur Rechenschaft gezogen? Oder werden diese mit ihren mafiösen Strukturen gegen den Autor und sein Buch vorgehen?
Peter Lehmann, FAPI-Nachhrichten.