In: Asita Behzadi, Albert Lenz, Olaf Neumann, Ingeborg Schürmann & Mike Seckinger (Hg.): »Handbuch Gemeindepsychologie – Community Psychology in Deutschland«, ISBN 978-3-87159-174-7 (Printausgabe), ISBN 978-3-87159-474-8 (ePUB E-Book). Tübingen: DGVT-Verlag 2023, S. 602-604 / PDF

Peter Lehmann

Mit- und gegeneinander in der Kritik von Psychopharmaka und Elektroschocks

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Anmerkung zur gelayouteten Version

»Die Herausgeber*innen geben vor, dass eine gender differenzierende Schreibweise mit * verwendet wird...«

wurde mir mitgeteilt, als ich um einen Buchbeitrag gebeten wurde. Ich habe den Beitrag gerne geschrieben, wundere mich allerdings über das Diktat der Herausgeberinnen und Herausgeber. Schließlich publizieren sie das Buch im Verlag der Deutschen Gesellschaft für Verhaltenstherapie e.V. (DGVT) – einem Verein, der nicht gerade für genderdifferenzierende Betrachtungen psychiatrischer Gegebenheiten steht.

So unterzeichnete die DGVT, die den DGVT-Verlag betreibt, die »S3-Leitlinie/Nationale VersorgungsLeitlinie · Unipolare Depression« von 2012 (siehe http://elektrokonvulsionstherapie.org/die-standardtherapie-ekt/), die den während des Faschismus entwickelten Elektroschock als »unverzichtbare Standardtherapie in der Psychiatrie« anpreist, Elektroschockschäden leugnet und die Tatsache verschweigt, dass diese psychiatrische Anwendung übermäßig häufig an Frauen praktiziert wird – in aller Regel unter Anwendung indirekten Zwangs, das heißt, die Betroffenen werden nach Strich und Faden belogen, was die erheblichen Risiken und teilweise verheerenden kognitiven Störungen und andere Schäden betrifft, die Elektroschocks verursachen können (siehe https://antipsychiatrieverlag.de/artikel/gesundheit/aufklaerungsbogen-elektroschock.htm#scha). (Zahlen zur Verabreichung von Elektroschocks an nichtbinäre/abinäre [inkl. inter-, demi-, tri-, pan- & polygender, genderqueere/genderfluide, transsexuelle/transgender/gendervariante sowie agender/ungeschlechtliche] Menschen liegen nicht vor.

Quellen

Sofern nicht anders angegeben, erfolgten die Internetzugriffe am 19. Dezember 2021.